Kriegstagebuch 19. März 1944


Pfeilkreuzler in Budapest

Nach der deutschen Besetzung und dem Umsturz in Ungarn marschieren bewaffnete nationalistische ‘Pfeilkreuzler’ mit der Armbinde durch die Straßen von Budapest.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 19. März 1944:

Heimatfronten

Ungarn: DEUTSCHE BESETZUNG UNGARNS (Unternehmen Panzerfaust), um den ungarischen Versuch zu verhindern, einen Separatfrieden mit den Westalliierten abzuschließen. Ministerpräsident M. Kallay tritt zurück und wird durch den ungarischen Botschafter in Berlin – Sztoaj – ersetzt, welcher eine Kollaborations-Regierung bildet.

Ostfront

Südabschnitt: Die Russen erreichen den Fluß Dnjestr auf einer Länge von 97 km.

Luftkrieg

Großbritannien: Zersplitterter deutscher Nachtangriff auf die Nordostküste von England mit dem beabsichtigen Ziel Hull. 9 deutsche Bomber abgeschossen.
Mittelmeer-Raum – Operation Strangle: Die alliierte Mittelmeer-Luftflotte (MAAF) startet eine dreiwöchige Großoffensive gegen das italienische Eisenbahnsystem, mit dem Ziel die deutschen Truppen in Italien zu isolieren. Jagdbomber und mittlere Bomber greifen Brücken, Viadukte und Umladestellen vom Schienen- zum Straßenverkehr an, während schwere Bomber die Rangierbahnhöfe, Eisenbahnreparatur-Werkstätten und Verkehrskreuzungen in Norditalien bombardieren. Sekundär-Ziele sind außerdem Häfen und die Küstenschifffahrt. 19.460 t Bomben werden dabei im März abgeworfen. Im April/Mai geht Operation Strangle in Operation Diadem über, wobei 51.500 t Bomben abgeworfen werden. Es entstehen zwar große Schäden, aber schlechtes Wetter und die Vielzahl an Zielen verwässert das ehrgeizige Unternehmen.

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