Kriegstagebuch 19. April 1943

SS-Truppen brennen das Warschauer Ghetto nieder

SS-Truppen brennen das Warschauer Ghetto nieder, um Juden aus ihren Verstecken zu treiben.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 19. April 1943:

Besetzte Gebiete

Polen – AUFSTAND IM WARSCHAUER GHETTO: Nach der Deportation von 310.000 Juden seit Mitte 1942, will die SS die verbleibenden 63.000 Menschen im Ghetto ‘umsiedeln’. Diesmal bricht jedoch ein Aufstand aus, angeführt durch verschiedene jüdische Widerstandsgruppen. Etwa 1.500 Kämpfer leisten 27 Tage lang Widerstand aus Unterständen, Kellern und Abwasserleitungen. Über 7.000 Juden werden getötet, 7.000 gefangen genommen und sofort erschossen, 22.000 werden in Konzentrationslager und 20.000 in Arbeitslager deportiert. Die Opfer der SS belaufen sich auf 16 Tote und 85 Verletzte.

Afrika

Tunesien: Die Britische 8. Armee greift die Linien der Achsentruppen bei Enfidaville im Mondlicht an, geschützt durch eine Feuerwalze der Artillerie.

Politik

Deutschland: Hitler und Quisling aus Norwegen besprechen sich.
Bermudas: Flüchtlingskonferenz bis zum 29. April.


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