Kriegstagebuch 19. April 1918

Französisches Eisenbahngeschütz an der Lys

Französische Artilleristen bereiten ein auf einem Zug montiertes Geschütz vor, um die deutsche Offensive entlang der Lys aufzuhalten.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 19. April 1918:

Westfront

Flandern: Abflauen der Kämpfe, nur kleinere Gefechte bis zum 24. April. General de Mitrys übernimmt den Befehl über die französische nördliche Armee-Abteilung (bis zum 5. Juli), die das britische IX. Korps ablöst. 6 zerschlagene britische Divisionen werden zur Ruhe zurückgezogen.
Belgien: Generalleutnant Gillain ersetzt Generalleutnant Rucquoy als Generalstabschef unter König Albert.

Ostfront

Finnland: Deutsche Truppen unter Oberst Brandenstein erobern Lahti, schneiden am 25. April 25.000 Rotgardisten ab und treffen mit den Weißen Truppen zusammen. Kämpfe, bis sich die Roten Truppen bis zum 2. Mai ergeben.
Südrussland: Deutsche Truppen marschieren in der Krim ein, besetzen die Hauptstadt Simferopol am 24. April.

Naher Osten

Armenien: Das türkische Ι. Kaukasisches Korps bricht Nazarbekovs 9.000 Mann starke armenische Linie (350 Verluste) südwestlich von Kars.
Hedschasbahn: Oberstleutnant Α. Dawnay und Lawrence plus 5 Panzerwagen, 2 Flugzeuge, einer ägyptischen Kamel-Kompanie und Beduinen erobern die Eisenbahnstation Tell-esh Shakin (54 Kriegsgefangene, 200 Gewehre), besetzen Ramleh und zerstören 130 Kilometer der Eisenbahnstrecke. Dadurch wird Medina vom Norden abgeschnitten.

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