Kriegstagebuch 19. April 1917

deutsche Polizei gegen Streikende

Die deutsche Polizei geht vor einer Munitionsfabrik gegen Streikende vor.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 19. April 1917:

Heimatfronten

Deutschland: Truppen und Polizei besetzten zwei Berliner Fabriken. Ein Appell Hindenburgs an die Streikenden wird veröffentlicht. Alle Arbeiter, welche noch am 21. April streiken, sollen in die Armee eingezogen werden.
Großbritannien: Häufiger erscheinende oder neue Publikationen werden verboten (um Papier zu sparen). Endgültige britische Weigerung, dem Zaren Asyl anzubieten.
USA: Baumwollpreis auf dem Höchststand seit dem US-Bürgerkrieg.

Westfront

Aisne: Französische Truppen nehmen Fort Conde und sichern die Straße vom Chemin des Dames auf dem Plateau von Craonne.
Champagne: Das Legion-Regiment RMLE (2/3 Verluste) erstürmt Auberive, der deutsche Legionär Feldwebel Mader erobert 6 schwere Kanonen einer sächsische Artilleriebatterie mit Handgranaten am 21. April.

Seekrieg

Atlantik – Erster US-Schuss des Krieges: Das Passagier- und Frachtschiff Mongolia wehrt ein U-Boot ab.

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