Kriegstagebuch 19. April 1916

belgischer Leutnant mit seinen Soldaten

Ein belgischer Leutnant mit seinen Soldaten auf dem Marsch durch das Hochland von Ruanda.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 19. April 1916:

Afrikanische Fronten

Ostafrika: 3 belgische Bataillone (Olsens Süd-Brigade) dringen in der Nähe von Shangugu nach Deutsch-Ostafrika ein, während die belgische Nord-Brigade (Molitor) am 25. April in Ruanda einfällt. Die Belgier haben 10.000 Soldaten, 12 Kanonen und 60 MGs.
Der britische General Smuts verfügt jetzt über 30.000 Träger.

Westfronmt

Flandern: Deutsche Fortschritte bei St. Eloi und an der Straße Ypern-Langemarck, aber britische Truppen erobern das Gelände am 21. April zurück.
Verdun: Drei deutsche Angriffe auf Les Eparges (Woevre), welche aber am 20. April abgewiesen werden. Petain wird zum Befehlshaber der Zentralen Heeresgruppe befördert, nach dem Langle im Alter von fast 67 Jahren zurücktritt. Die französische Zweite Armee und die Armee von Verdun kommen unter den Befehl von Nivelle. Das Grand Quartier Général befiehlt am 28. April die Rückeroberung von Fort Douaumont.

Naher Osten

Mesopotamien: Feldmarschall Goltz stirbt im Alter von 73 Jahren an Typhus, Fleckfieber oder Cholera – aber es geht auch das Gerücht um, daß er von den Türken vergiftet wurde. Enver Paschas Neffe, Brigade-General Khalil Pascha übernimmt im Alter von 34 Jahren den Posten.
Lawrence (von Arabien) trifft im Hauptquartier des Tigris-Korps ein und fängt sich Fieber ein.

Heimatfronten

Großbritannien: Fast 200.000 Frauen sind nun in der Waffen- und chemischen Industrie tätig.
Osmanisches Reich: Die Provinz-Gouverneure werden ermächtigt, Transportmittel zu beschlagnahmen und die Lebensmittelpreise festzulegen.

Praxisbahn
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