Kriegstagebuch 18. Oktober 1914

Verwundeter britischer Soldat

Ein verwundeter englischer Soldat wird von einem Kameraden gestützt.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 18. Oktober 1914:

Westfront

Flandern: Die Deutschen nehmen Roulers und vereiteln einen Angriff des Kavallerie-Korps des Britischen Expeditionskorps. Das deutsche III. Reserve-Korps nimmt 2 von 3 belgischen Dörfern, welche als Außenposten dienen, östlich des Fluss Yser.

Ostfront

Polen: Ludendorff beschließt einen verdeckten Rückzug zu befehlen.
Galizien: Österreich-ungarische Truppen beginnen mit vergeblichen Versuchen, über den Fluß San gegen Burusilows Truppen zurückzugehen.

Seekrieg

Nordsee (Flanderns Küste): Hoods Royal-Navy-Flottille (2 Kreuzer, 3 Monitore, 4 Zerstörer, welche durch französische Schiffe verstärkt werden) beginnen mit dem Beschuss der deutschen Stellung östlich des Fluß Yser bis zum 31. Oktober und leisten einen unschätzbaren Beitrag zu dieser entscheidenden Schlacht an der Westfront.

Heimatfronten

Großbritannien: Churchill besucht die Überlebenden der Marine-Division der Royal Navy aus Antwerpen. Deren Kriegsgefangene befinden sich seit dem 15. Oktober im Kriegsgefangenenlager Döberitz bei Berlin.

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