Kriegstagebuch 18. November 1918

Rückführung deutscher Truppen über die Rheinbrücke bei Bonn

Rückführung deutscher Truppen über die Rheinbrücke bei Bonn.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 18. November 1918:

Westfront

BRÜSSEL WIRD WIEDER VON DEN BELGIERN BESETZT. Die letzten deutschen Truppen verlassen französisches Territorium. Die sich zurückziehenden deutschen Truppen sprengen Munitionsdepots in Beez, östlich von Namur.
Lothringen: Das AEF rückt in Longwy und Briey ein.

Ostfront

Sibirien: Das Direktorium der Fünf die in Omsk wird gestürzt, in der Nacht vom 17. auf den 18. November. Admiral Kolchak wirc zum Obersten Herrscher der Weissen bestimmt; nur 3.000 Tschechen protestieren, während der Weisse Oberbefehlshaber Boldyrew aus Protest zurücktritt. Das britische 25. Middx Regiment bewacht die Straßen zu Kolchaks Hauptquartier.
Estland: Der Vertrag mit Deutschland bestätigt die Übergabe der Souveränität vom 11. November und am 19. November wird eine Vereinbarung über die Räumung durch die deutschen Truppen unterzeichnet.
Polen: Der deutsche Generalgouverneur Beseler tritt zurück.
Nordkaukasus: Der Weiße General Wrangel erobert Stavropol zurück, nachdem er den Angriff der Kavallerie persönlich angeführt hat, und verfolgt die Roten nach Osten.

Heimatfronten

Italien: Eine Proklamation verspricht, dass die Deutschen in Obertirol bleiben können.
Großbritannien: Asquith spricht vor den Liberalen ‘Diese Wahl ist ein Fehler und eine Katastrophe’. Churchill sagt zu den Wählern ‘Der Sieg … gehört allen’ und warnt vor einer übermäßigen Härte gegenüber Deutschland. Der Chef vom Special Branch, Thomson, berichtet, dass die Pazifisten nun ‘in ihrem richtigen Gewand als Revolutionäre wieder auftauchen’.
USA: Der Film Under Four Flags feiert den Sieg der Alliierten, der viertgrößte kommerzielle Erfolg von CPI.

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.