Kriegstagebuch 18. November 1914

Deutsche Infanteristen schiessen auf russisches Flugzeug

Deutsche Infanteristen beschiessen ein russisches Flugzeug. Mit Gewehren war den wenn auch klapperigen Maschinen von 1914 trotzdem wenig anzuhaben.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 18. November 1914:

Ostfront

Ostpreußen: Die Russen werden bei Soldau geschlagen.
Polen: Russischer Rückzug nach Lowicz, jedoch werden 150.000 Mann in der Nähe von Lodz von 3 Seiten aus von 250.000 deutschen Truppen eingekreist. Großfürst Nikolaus widerruft deren Rückzugsbefehl. Unentschiedene Gefechte nördlich von Krakau entlang einer 26 km langen Frontlinie.

Westfront

Scharmützel zwischen Patrouillen an verschiedenen Stellen.

Südfronten

Serbien: Die österreich-ungarische Sechste Armee greift die serbischen Zweite Armee bei Choka an.

Naher Osten

Sinai: Erstes Scharmützel, bei dem 20 Mann des britischen Bikanir-Kamelkorps 200 Beduinen-Krieger bei Katia entkommen können, 33 km östlich von Kantara (Suez-Kanal).

Seekrieg

Schwarzes Meer: 14-minütiges Gefecht im Nebel zwischen dem zurückkehrenden russischen Bombardierungs-Geschwader und dem Schlachtkreuzer Goeben und dem leichten Kreuzer Breslau 33 km vor der Krim. Goeben (1 Treffer, 12 Matrosen getötet) und das russische Flaggschiff Evstafi (4 Treffer, 28 Mann Verluste) werden beschädigt.
Norwegen: Der deutsche Hilfsminenleger Berlin wird in Trondheim für die Dauer des Krieges interniert.

Luftkrieg

Westfront: Das 1. Wing des Royal Flying Corps wird in St. Omer aus der 2. und 3. Squadron (Staffel) unter Oberstleutnant H.M. Trenchard aufgestellt, um das Indische Korps und das IV. Korps des Britischen Expeditionskorps zu unterstützen.

Geheimkrieg

Arabien: Hauptmann Shakespear verlässt das Indische Expeditonskorps IEF’D’ und erreicht Kuwait auf einer Geheimmission zu Ibn Saud, mit welchem er am 31. Dezember zusammentrifft.

Heimatfronten

Frankreich: Die Regierung kehrt von Bordeaux nach Paris zurück (Umzug abgeschlossen am 10. Dezember).

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