Kriegstagebuch 18. Juli 1917

Russische Gefangene

Russische Gefangene ziehen mit ihren Maschinengewehren in Richtung Sammelstellen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 18. Juli 1917:

Ostfront

Westrussland – Schlacht von Dünaburg (bis zum 25. Juli): Die deutsche Armeeabteilung D (Kirchbach) wehrt die russische Westfront von Denikin ab.

Seekrieg

Mittelmeer: Die Franzosen teilen dem griechischen Marine-Minister mit, daß die griechische Flotte in Teilen zurückgegeben wird. Bis zum 13. August sollen der Kreuzer Helle, 4 Zerstörer und ein Torpedoboot zurückgegeben werden.
Italien: Vizeadmiral Del Bono wird Marine-Minister für die restliche Dauer des Krieges.
Ostsee: 2 Zerstörer laufen aus Helsinki aus mit einer 100-köpfigen Delegationen, welche den ‘Juli-Aufstand’ unterstützen soll. Beide Delegationen werden verhaftet und Kerenski bezichtigt am 20. Juli die Flotte der Untreue. Er ernennt den Kommandanten der Zerstörer-Division, Alexander V. Razvozov mit 38 Jahren zum Konteradmiral und Flottenbefehlshaber nach dem Einkassieren des unglücklichen Verderevski. Centrobalt löste sich am 23. Juli vorübergehend auf.

Heimatfronten

Russland: Offizier-Kadetten zertrümmern die Prawda-Büros, Lenin geht in den Untergrund und befürchtet ermordet zu werden.
Österreich-Ungarn: Arz Memorandum sagt, daß nur durch den Import der im eroberten Rumänien erbeuteten Lebensmittel die Monarchie bis zur nächsten Ernte überstehen kann.

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