Kriegstagebuch 18. Juli 1915

Österreich-ungarische Artillerie am Isonzo

Österreich-ungarische Artillerie beschießt italienische Stellungen während der Zweiten Isonzoschlacht.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 18. Juli 1915:

Südfronten

Zweite Isonzoschlacht (bis zum 3. August): die italienische Zweite und Dritte Armee (260 Bataillone gegen 129 österreichische Bataillone mit 462 Kanonen) greifen wieder an, nach einem kürzeren und genaueren Sperrfeuer und nehmen 4.000 Kriegsgefangene bis zum 22. Juli. Trotzdem bleiben sie wieder vor den gleichen Hindernissen wegen unzureichender schwere Artillerie und Granaten gegen die mit Stacheldraht verstärkten Verteidigungsstellungen in der Tiefe liegen.
Trient: Die italienische 18. Division greift in den Dolomiten ohne Erfolg in Richtung Fedajp-Pass an.

Ostfront

Polen: Allgemeiner russischer Rückzug, nach dem die Russische Garde zum ersten Mal gegen die Preussische Garde gekämpft hat. Die Verluste der russischen Garde belaufen sich dabei auf 9.438 Mann bis zum 28. Juli und deren Kommandeur wird abgelöst. Mackensen nimmt Krasnostav mit 15.000 Kriegsgefangenen, Woyrsch besetzt wieder Radom.

Seekrieg

Adria: Der italienische Kreuzer Giuseppe Garibaldi wird vor Gravosa vom österreich-ungarischen U-Boot U 4 versenkt, während er die an der Küste gelegene Eisenbahnstrecke Ragusa-Cattaro beschießt.
Schwarzes Meer: Der leichte Kreuzer Breslau läuft auf eine russische Mine und fällt mehrere Monate aus.

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