Kriegstagebuch 18. Februar 1918

Deutsche Soldaten verfolgen Rote Truppen

Deutsche Soldaten verfolgen Rote Truppen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 18. Februar 1918:

Ostfront

DEUTSCHER FORTSETZUNGSKRIEG (bis zum 2. März): Unternehmen Faustschlag mit 52 Divisionen, die Dünaburg und Lutsk nehmen und entlang der Eisenbahnen 50 km pro Tag vorrücken. Lenin schickt per Funk eine Nachricht, daß die Friedensbedingungen akzeptiert werden.

Luftkrieg

Deutschland: 8 FE2 (1 verloren) der 100. Squadron setzen den Hauptbahnhof von Trier in Brand. Die Stadt erhält 3 britische Luftangriffe am 18. und 19. Februar, davon zwei am Tage und einer bei Nacht. Luftangriff durch FE2 mit Schäden auf die Hochöfen und Gaswerke von Thionville.
Frankreich: Deutsche Flugzeuge bombardieren Calais in der Nacht vom 18./19. Februar, was einen Fehlalarm im Südosten Englands auslöst, wo 55 Abfangeinsätze erfolgen und 2.599 Flak-Granaten verschossen werden.
Westfront: Die 95. Aero Squadron (US-Jagdstaffel) trifft in Frankreich ein, die erste vollständig von den Amerikanern aufgestellte Fliegereinheit. Sie beginnt am 14. März mit Patrouillen.

Heimatfronten

Finnland: Für Mannherheim macht der Senat die militärische Ausbildung für Männer im Alter von 21 bis 40 Jahren ab dem 28. Februar obligatorisch.
Großbritannien: Der britische Generalstabschef Robertson tritt zurück, Wilson wird Nachfolger. Das Arbeitsministerium kündigt eine Demobilisierungsvereinbarungen an. Churchill rechnet bei erhöhter Munitionsproduktion einen Bonus von bis zu 12 Prozent zu. Straßentransport-Kontrollbehörde gegründet.
Frankreich: Ex-Senator Humbert wegen Mittäterschaft bei Bolo Pascha verhaftet.

Naher Osten

Mesopotamien, Euphrat: Britischer Vormarsch 23 km von Ramadi entfernt, um Khan Abu Rayan und Stellungen 16 km südlich von Hit zu besetzen.


Auch interessant:
Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Kommentar verfassen

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.