Kriegstagebuch 18. Dezember 1914

deutsche Minenwerfer

Deutsche Grabenmörser-Einheit mit ihren Minenwerfern im Kampfeinsatz.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 18. Dezember 1914:

Westfront

Erste deutsche Grabenmörsereinheit gebildet (6 leichte Minenwefer/Granatwerfer pro Pionier-Kompanie ab Januar 1915).
Flandern: Die britische 7. und 8. Division greifen um Neuve Chapelle herum an, das Indische Korps bei Givenchy (bis zum 23. Dezember). Das Indische Kavallerie-Korps wird aufgestellt und existiert bis zum 12. März 1916.

Ostfront

Polen: Schlacht von Rawka-Bzura beginnt.
Karpaten: Österreich-ungarische Verbände gewinnen die Kontrolle über den Lupka-Pass zurück.

Naher Osten

Ägypten: Das britische Protektorat wird gegründet. Hussein Kamal Pascha I., Onkel des abgesetzten Khedive Abbas Hilmi, wird am nächsten Tag als Sultan verkündet.

Afrikanische Fronten

Südwestafrika und Angola: Nach einem 825-km-Marsch besiegen 640 deutsche Soldaten portugiesische Truppen bei Naulila. Die Portugiesen verlieren 182 Mann, einschließlich 37 Kriegsgefangener. Die Deutschen hängen sechs Kriegsgefangene auf ihrem Rückweg.

Seekrieg

Nordsee: Das deutsche U-Boot U5 läuft vor der Küste Flanderns auf eine Mine und sinkt. Ebenfalls geht U11 in der Straße von Dover durch eine Mine verloren.

Neutrale

Schweden: Die skandinavische Könige treffen sich in Malmö.

Heimatfronten

Österreich-Ungarn: Masaryk verlässt Prag und geht ins Exil nach Rom.
Großbritannien: Kriegsminister Kitchener droht gegenüber dem Premierminister mit seinem Rücktritt, falls Churchill den Befehlshaber des Britischen Expeditionskorps, Feldmarschall French, besucht. Stattdessen empfängt French den Premierminister und Kitchener.

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