Kriegstagebuch 18. August 1916

U-Boot grüsst Schlachtkreuzer

Deutsches U-Boot grüsst vorbeilaufende Schlachtkreuzer.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 18. August 1916:

Seekrieg

Nordsee: Die gesamte deutsche Hochseeflotte sticht in See (bis zum 19. August), zum vorletzten Mal bis zum bis April 1918. Das Ziel ist es, Sunderland zu beschiessen und britische Kriegsschiffe auf fünf Reihen aus insgesamt 24 U-Boote zu locken. 8 Zeppeline werden zur Aufklärung eingesetzt. Das britische U-Boot E23 (eines von 25 U-Boote auf Patrouille) trifft mit zwei Torpedos das Linienschiff Westfalen (eines von 18 Schlacht- und Linienschiffen, zusammen mit 2 Schlachtkreuzern), welches in den Hafen zurücklaufen muß. Scheer setzt das Unternehmen trotzdem fort, aber der britische Funkabhördienst Room 40 hat Jellicoe schon um 17 Uhr gewarnt, sodaß er bereits 5 Stunden vor Scheers Auslaufen auf See ist.

Westfront

Schlacht an der Somme: Die britische 33. Division scheitern bei einem Angriff am High Wood (‘Hohen Wald’). Ebenso deutsche Gegenangriff am 23. und 24. August. Britische Fortschritte in Richtung Ginchy und Guillemont.

Ostfront

Die deutschen (Falkenhayn), österreich-ungarischen (Conrad von Hötzendorf) und türkischen (Enver Pascha) Generalstabschefs unterzeichnen eine Militärkonvention für Maßnahmen gegen Rumänien.

Südfronten

Mazedonien: Bulgarische Truppen nehmen Florina.

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