Kriegstagebuch 17. September 1918

Serbische Truppen verfolgen die sich auflösende bulgarische Armee.

Serbische Truppen verfolgen die sich auflösende bulgarische Armee.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 17. September 1918:

Südfronten

Mazedonien: Französisch-serbischer Durchbruch jetzt 10 Kilometer tief und 32 Kilometer breit. General Ruser befiehlt seiner bulgarischen 2. Division, sich von der Dritten Linie hinter den Fluss Crna zurückzuziehen und hinterlässt so eine 8 km breite Lücke, durch welche die Serben den Fluss erreichen. Zwei bulgarische Regimenter der 3. Division meutern. Scholtz befiehlt den allgemeinen Rückzug hinter dem Fluss Belasnica.
Italienische Front: Nach dem Besuch in Paris teilt der italienische Oberbefehlshaber Diaz seinem Ministerpräsidenten Orlando mit, daß es keine vorzeitige Herbstoffensive bis zu einem klaren Erfolg der Alliierten an der Westfront geben wird.

Westfront

Flandern: Lokale Kämpfe, einschließlich der Eroberung des Canteleux-Grabens durch die britische 55. Division.
Cambrai: Weitere deutsche Gegenangriffe bei Moeuvres bis zum 19. September abgeschlagen; die Ortschaft fällt am 20. September.

Naher Osten

Nordwestpersien: Dunsterville abberufen, der kommandierende General der 14. Division, Thomson, ersetzt ihn im Kommando über die ‘Norper Force’; Enzeli soll gehalten werden. Commodore Norris teilt mit, daß eine Kaspische Flottille möglich ist und plant 12 Schiffe am 27. September dafür; das erste ist am 6. Oktober fertig.
Palästina: Das DMC wird heimlich in der Ebene von Sharon zusammengezogen, verraten durch einen desertierten indisch-muslimischen Unteroffizier, aber Liman von Sanders glaubt, dass es ein Trick ist.
Trans-Jordanien: Die Arabische Armee erobert die Tell-Arar-Brücke nördlich von Deraa. Lawrence bekommt eine leichte Armwunde durch Bombensplitter ab, als 350 arabische Reguläre die Eisenbahnstation 8 km westlich von Deraa erobern, was die in Reserve gehaltenen deutschen Truppen aus Afuleh herbeiruft.

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