Kriegstagebuch 17. September 1914

Französische Französische Infanterie deckt ein  Kanalufer

Französische Infanterie deckt ein Kanalufer. Der Offizier trägt immer noch sein auffälliges Kepi, aber die Soldaten haben ihr bestes getan, um möglichst wenig aufzufallen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 17. September 1914:

Westfront

Belgien: Schlacht von Mallnes-Aerschot endet. Die belgische Armee zieht sich wieder nach Antwerpen zurück. General Beselers ‘Heeresgruppe Antwerpen’ wird gebildet.
Somme: General Bridoux, der neue Kommandant des französischen I. Kavallerie-Korps fällt bei einem Angriff auf deutsche Versorgungslinien östlich von Peronne (de Mitry übernimmt das Korps).
Aisne: Die französische Sechste Armee gewinnt 6-7 km zwischen Soissons und Compiegne. Die Briten wehren die Deutschen westlich von Chemindes-Dames ab. Die französische Fünfte Armee räumt Craonne und wird westlich des Aisne-Kanal zurückgetrieben.

Seekrieg

Nordsee: Churchill hält eine Konferenz über die Strategie der Grand Fleet am Loch Ewe ab. Es stehen ein Einbruch in die Ostsee oder ein Angriff auf Helgoland zur Debatte, aber Keyes schlägt stattdessen die Entsendung von 2 U-Boote in Ostsee vor. Die Flotte kehrt unverrichteter Dinge nach Scapa Flow am 24. September zurück.

Afrikanische Fronten

Südafrika: Deutsche Überfälle an der Grenze in der Nähe von Nakob.
Kamerun: 57 nigerianische Polizisten wehren deutsche Soldaten bei Takum ab. Die alliierten Truppen erreichen Lagos.

Geheimkrieg

Westfront: Kryptographen werden jedem französischen Armeehauptquartier zugeteilt.

Heimatfronten

Australien: Der neue Labour-Premierminister Fisher verkündet: ‘Australien wird Großbritannien bis zum letzten Mann und zum letzten Schilling unterstützen’.

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