Kriegstagebuch 17. Mai 1917

Soldaten schälen Kartoffeln

Hinter den österreich-ungarischen Linien werden Kartoffel geschält.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 17. Mai 1917:

Südfronten

Isonzo: Die Italiener halten ihre eroberten Stellungen mit Hilfe von britischen 152-mm-Haubitzen, trotz wiederholter österreich-ungarischer Gegenangriffe. Cadorna befiehlt, die mittelschwere und schwere Artillerie nur bei eigenen Angriffen oder feindlichen Gegenangriffen feuern zu lassen, da ein Mangel an Artilleriegranaten besteht. Die Geschütze werden nach Süden zum Karso verlegt.
Serbien: Die letzten französischen Angriffe in Crna-Bogen und nördlich von Monastir scheitern gegen deutsche Gegenangriffe mit 1.113 Mann Verlusten. Serrail kann die serbische Erste Armee (Misic) nicht zum Angriff bewegen.

Westfront

Frankreich: Der belgische König Albert besucht die britischen Schlachtfelder an der Somme, Aisne und bei Arras. Petains Richtlinie Nr. 1 lehnt den Durchbruch ‘für den Augenblick ab’.

Politik

Honduras: Die Regierung beendet die Beziehungen mit Deutschland, Nicaragua folgt am 19. Mai.
Deutschland – österreich-ungarisches-deutsches Abkommen von Kreuznach (bis zum 18. Mai): Österreich-Ungarn soll Territorium auf dem Balkan bekommen, damit Deutschland in Polen und dem Baltikum Gebiete erhalten kann. Czernins Friedensinitiative wird verworfen.

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