Kriegstagebuch 17. Dezember 1914

Schäden in britischen Seehäfen

Schäden in britischen Seehäfen nach Beschuß durch die deutsche Marine.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 17. Dezember 1914:

Heimatfronten

Großbritannien: Die Kriegsversicherungsprämien für Küstenimmobilien schießen nach dem Beschuß von Hartlepool durch deutsche Schlachtkreuzer in die Höhe.

Westfront

Artois – Erste Schlacht von Artois (bis zum 28. Dezember): eine Reihe von Angriffen der französischen Zehnten Armee auf einer Frontbreite von 2 km bei Arras. Nur minimale Ergebnisse bis zum 24. Dezember. Die durch Nebel und unzureichende Artillerievorbereitung behinderten Angriffe kosten 7.771 Opfer.
Picardie: Die französische Zweiten Armee führt Unterstützungsangriffe mit 3 Divisionen um La Boisselle – nordöstlich von Albert – durch, welche bis zum 20. Dezember scheitern.
Flandern: Deutsche Artillerie beschießt Armentieres.

Ostfront

Polen: Die österreich-ungarische 27. Division nimmt Petrokov. Die Schlachten von Lowicz-Sanniki und Limanowa-Laponow enden, letztere rettet Krakau.

Luftkrieg

Nordsee: Staffelkapitän Seddon und Mechaniker Hartley vom RNAS werden durch Motorschaden gezwungen, mit ihrem Short-Wasserflugzeug notzuwassern. Die Piloten und das Wasserflugzeug werden vom norwegischen Frachter Orn geborgen und über Holland am 20. Dezember repatriiert.
Westfront: Das französische Armee-Luftschiff Conte wirft 15 Granaten auf den Bahnhof Sarrebourg sowie 10 Granaten und 1 Ladung Aerodarts (Luft-Pfeile) auf anderen Eisenbahnziele.

Neutrale

Italien: Fürst Bülow kommt für die Mittelmächte zu Gesprächen.
USA: US-Marines beschlagnahmen die letzten 500.000 US-Dollar des bankrotten Haiti in Port-au-Prince.

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