Kriegstagebuch 17. April 1942

Ölfeld Yenangyuang in Flammen

Ausrüstungsmaterial steht auf dem Ölfeld Yenangyaung nördlich von Rangun (Burma) in Flammen, während die Briten den Rückzug vorbereiten.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 17. April 1942:

Südost-Asien

Burma: Die zurückgehenden Briten setzen die Erdölfelder von Yenangyaung in Brand.

Besetzte Gebiete

Frankreich: General Henri Giraud, ehemaliger Befehlshaber der französischen 9. Armee, entkommt aus der Kriegsgefangenschaft von Burg Königstein bei Dresden, indem er ein 46 Meter langes, selbstgemachtes Seil hinunterklettern. Er verkleidet sich als Handlungsreisender und erreicht auf Umwegen durch Zugreisen und mit Hilfe frei-französischer Agenten die Schweiz am 21. April. Hitler setzt eine Belohnung von 100.000 Reichsmark für seine Ergreifung aus. Es ist die zweite erfolgreiche Flucht des nun 63-jährigen Giraud aus deutscher Kriegsgefangenschaft, denn im 1. Weltkrieg erreichte er England als Straßenbahn-Fahrer verkleidet.

Luftkrieg

Deutschland – der Augsburg-Raid: 12 Lancaster-Bomber der RAF (7 abgeschossen, 5 beschädigt) werden zu der Dieselmotoren-Fabrik nach Bayern geschickt. 8 erreichen das Ziel in Dach-Höhe und werfen 17 Bomben ab.
Großbritannien – erstes ATS-Todesopfer: Pte. Nora Caveney (18 Jahre) wird in einer Flak-Stellung bei einem Nachtangriff auf Southampton getötet.

Politik

Vichy-Frankreich: Admiral Leahy, US-Botschafter bei der Vichy-Regierung, wird für ‘Konsultationen’ zurückgerufen.

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