Kriegstagebuch 17. April 1916

Alpini Seilfahrt

In den Dolomiten gilt es, alle Möglichkeiten zur Fortbewegung zu nutzen, wie dieser italienische Alpini zeigt.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 17. April 1916:

Südfronten

Dolomiten: Eine italienische unterirdische Mine explodiert in der Nacht vom 17./18. April und tötet 100 österreich-ungarische Soldaten. Weitere 160 werden gefangen genommen, als Oberst di Lana angreift. Der nachfolgende Angriff auf den Mt. Sief scheitert jedoch unter dem Verlust von 2.000 italienischen Soldaten.

Westfront

Verdun: Deutsche Truppen werden abgeschlagen zwischen dem Fluß Maas und Douaumont.

Mittlerer Osten

Mesopotamien – Schlacht von Bait Aisa (bis zum 18. April): die 3. indische Division erstürmt mit ihren 8.362 Infanteristen einen hervorstechenden türkischen Frontbogen und Gurka-Truppen erobern 2 Kanonen. Jedoch führen 10.000 türkische Soldaten mit deutschen Offizieren fünf Gegenangriffe, um den Frontbogen zurück zuerobern. Die Türken verlieren 4.000 und die Briten 1.600 Mann mit 15 MGs.

Seekrieg

Ost-Atlantik: das erste UE-Minenleger-U-Boot U 73 legt 12 Seeminen vor Lissabon (ein norwegischer Dampfer sinkt).

Politik

Italien: Die Regierung verbietet den Handel mit Deutschland.

Neutrale

USA: Die Fleisch-Exporteure vereinbaren für die Dauer des Krieges eine britische Aufsicht von Fleischausfuhren in neutrale europäische Staaten.

Heimatfronten

Großbritannien: In London laufen Gerüchte über einen bevorstehenden Rücktritt des Premierministers herum.
Irland: General Stafford Brief aus Cork gibt dem britischen kommandierenden General in Dublin lediglich eine Warnung über einen möglichen Aufstand, welche ungehört verhallt.

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