Kriegstagebuch 17. April 1915

E-Klassen-U-Boot

Eines der britischen E-Klassen-U-Boote.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 17. April 1915:

Seekrieg

Dardanellen: Das britische U-Boot E15 strandet in der Nähe vom Punkt Kephez und geht unter dem Verlust von 24 Kriegsgefangenen verloren. Das U-Boot kann von einem Beiboot der Majestic am nächsten Tag zerstört werden. E14 gelingt jedoch als erstem U-Boot der Alliierten im Jahr 1915 wieder der Durchbruch.
Atlantik: Das britische Frachtschiff La Rosarina schlägt einen deutschen U-Boot-Angriff südlich von Irland mit ihrer einzigen Kanone an Bord ab.
Palästina: Der französische Kreuzer St. Louis beschießt ein türkisches Truppenlager südlich von Gaza, nachdem er am 16. April schon Arish beschossen hat.

Westfront

Flandern: Die britische 5. Division nimmt Hügel 60 in der Nähe von St. Eloi nach einer unterirdischen Minensprengung und wehrt deutsche Gegenangriffe am 19., 20. und 29. April ab.

Ostfront

Erzherzog Friedrich löst das tschechisch-österreichische 28. Infanterie-Regiment (gegründet 1698) wegen der Aufgabe des Duklapass am 3. April auf. Nur 256 der 2.000 Mann werden wieder zum Dienst aufgenommen.

Afrikanische Fronten

Deutsch-Südwestafrika: Rhodesische Truppen nehmen eine deutsche Stellung mit Palisaden 60 km östlich von Fife.

Politik

USA: Der ehemalige deutsche Minister Sternberg führt eine Friedenskampagne, welche inoffizielle Friedensbedingungen beinhaltet.
China: Die japanisch-chinesischen Gespräche werden am 24. Tag abgebrochen, aber Japan revidiert seine Forderungen am 26. April.

Heimatfronten

Neuseeland: Die 4. Verstärkungs-Gruppe (1761 Mann) läuft aus.

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