Kriegstagebuch 16. September 1914

Japanisches Farman Wasserflugzeug

Ein japanisches Maurice Farman Wasserflugzeug kommt an die Seite eines Wasserflugzeug-Tenders.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 16. September 1914:

Luftkrieg

Ferner Osten: Erster Angriff auf ein Kriegsschiff durch ein seegestütztes Flugzeug. Eine japanische Farman startet vom Wasserflugzeugtender Wakamiya Maru und bombardiert und beschädigt einen deutschen Minenleger bei Tsingtau (China).

Westfront

Aisne: Sir J. French befiehlt dem Britischen Expeditionskorps sich einzugraben. Die britische 6. Division kommt an der Aisne an. Haig in seinem Tagebuch: ‘… unsere Kanoniere können es nicht mit den schweren Batterien des Feindes aufnehmen.’ Britische Panzerwagen (Kommandant Samson von der Royal Navy) verjagen deutsche Ulanen in der Nähe von Doullens. Die französische Fünfte Armee erreicht das Plateau von Craonne.

Ostfront

Schlesien: Die deutsche Neunte Armee wird neu aufgestellt, um Schlesien zwischen dem Fluss Oder und der polnischen Grenze zu decken.
Galizien: Die Russen marschieren auf Przemysl zu.

Südliche Fronten

Serbien: Serbische Gegenangriffe erobern einige Höhen um Krupani bis zum 18. September zurück, bevor ein lang andauerndes Patt im Grabenkrieg eintritt. Die Österreicher mit dem Korps von Krauss gewinnen zwei Brückenköpfe südlich des Flusses Save bevor eine ähnlichen Pattsituation eintritt.

Heimatfronten

Italien: Ministerpräsident Salandra findet heraus, daß der Armee Artillerie, Offiziere, Winterkleidung und Pferde in großer Zahl fehlen. Diese Tatsache bestärkt sein Neutralitätspolitik.
Osmanisches Reich: Die britische Marinemission verlässt die Türkei. Die türkische Armee its nahezu vollständig mobilisiert mit 4 Armeen (13 Korps mit 36 Divisionen oder ca. 400.000 Soldaten mit 1.000 Kanonen).

Afrikanische Fronten

Kamerun: Das britische Kanonenboot Dwarf versenkt das bewaffnete deutsche Schiff Nachtigal auf dem Fluss Bimbia, obwohl es zuvor von diesem gerammt wird.

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