Kriegstagebuch 16. November 1915

Hausfrauen stehen für Lebensmittel an

Im österreich-ungarischen Prag stehen Hausfrauen für den Kauf von Lebensmitteln an.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 16. November 1915:

Heimatfronten

Österreich-Ungarn: Der Ministerpräsident schreibt ‘die englische Hunger-Kriegsführung, … drei schlechte Ernten … haben uns in die schwierigste Situation gebracht’.
Italien – Ende November: Der Jahrgang von 1896, die 19-Jährigen, werden einberufen.

Westfront

Artillerie-Duelle an verschiedenen Stellen. Feldmarschall French schreibt seiner Geliebten ‘Ich bin nur dankbar, dass die Armee welche ich geführt habe, das Land vor einer schrecklichen Katastrophe gerrettet hat’.
Argonnen: Die Franzosen lassen zwei unterirdische Minenkammern explodieren, welche einige Gräben zerstören. Am 20. November sprengen sie zwei weitere bei Bolante.

Südfronten

Serbien: Bulgarische Truppen nehmen Prilep. Die Serben evakuieren Monastir.

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