Kriegstagebuch 16. November 1914

Jaegerbataillon in Russisch-Polen

Vormarsch eines deutschen Jägerbataillons in Russisch-Polen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 16. November 1914:

Ostfront

Polen: Die russischen Nachhuten werden bei Wlotslawek und Kutno geschlagen. Das russsiche I. Korps marschiert 115 km über schlechte Straßen bis zum nächsten Tag um Lodz zu decken.
Galizien und Südpolen: Eine österreich-ungarische Offensive von Krakau aus mit 12 Divisionen der Ersten und Vierten Armeen gegen Lechitski bis zum 25. November macht nur örtliche Gebietsgewinne.

Westfront

Flandern: Heftiger Regen und Überflutungen überschwemmen das Schlachtfeld an der Yser. Der Prinz von Wales besucht das Britische Expeditionskorps.
Aisne: Deutscher Versuch den Fluß bei Vailly zu überqueren.

Südfronten

Serbien: Alle serbischen Truppen haben sich nun an der Verteidigungslinie am Fluss Kolubara verschanzt.

Naher Osten

Armenien: Das eintreffende russische II. turkmenische Korps rettet das I. Kaukasus-Korps und stabilisiert die Front am nächsten Tag.

Afrikanische Fronten

Südafrika: Rebellenführer De Wet durchbricht die Eisenbahnstrecke Kroonstad-Natal bei Virginia. Rebell Kemp zwingt seine Verfolger, sich nach Klein Witzand zurückzuziehen.

Heimatfronten

Großbritannien: Die ersten 9 Victoria-Kreuz-Auszeichnungen (alle beim Britischen Expeditionskorps) werden in den Zeitungen veröffentlicht. Es gibt nun insgesamt 14.500 internierte Ausländer aus feindlichen Staaten. Das House of Commons stimmt 225 Millionen Britische Pfund Kriegskrediten zu.

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