Kriegstagebuch 16. Mai 1915

Österreich-ungarische Soldaten beim Bau einer Brücke

Österreich-ungarische Soldaten beim Bau einer Brücke während des Vormarschs nach Przemysl.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 16. Mai 1915:

Ostfront

Schlacht am San (bis zum 23. Mai): Die österreich-ungarischen-deutschen Truppen überschreiten den Fluß über 15 Brücken und nehmen Sieniawa am 18. Mai.

Westfront

Ypern – Schlacht von Festubert: Britischer Vorstoß zur Straße La Quinque Tue-Bethune, um Geländegewinne weiter zu konsolidieren.
Artois: D’Urbal befiehlt der Zehnten Armee, nur die Flankenstellungen von den deutschen Truppen zu säubern.
Champagne: Das französische Kolonialtruppen-Korps erobert Gräben zurück, nachdem 2 deutsche Regimenter in Folge von drei unterirdischen Minenexplosionen angegriffen haben.

Südfronten

Ein italienisch-russisches Militärabkommen verpflichtet Italien dazu, zu versuchen, eine Verbindung nach Serbien mit der Isonzo-Offensive herzustellen.

Afrikanische Fronten

Victoria-See: Ein Flottille der Royal Navy kann das Dampfboot Sybil abschleppen (siehe 6. November 1914).

Seekrieg

Nordsee: Deutsche Minenleger legen 480 Minen in der östlichen Doggerbank aus.

Luftkrieg

Großbritannien: LZ38 bombardiert Ramsgate und Dover in der Nacht vom 16./17. Mai und ist der erste Zeppelin, welcher von Suchscheinwerfer angestrahlt wird und von britischen Piloten gesehen werden kann.
Westfront: Markierungen mit Streifen auf den Rudern beim Royal Flying Corps von den französischen Flugzeugen übernommen.

Politik

Österreich-Ungarn: Die Regierung bietet Italien Konzessionen an.
Italien: Patriotische Demonstration vor dem Quirinial Plast der königlichen Familie in Rom.
Bulgarien: Die Alliierten bieten der Regierung Kavalla an, falls das Land weiterhin neutral bleibt.

Heimatfronten

Großbritannien: Der König besucht Fabriken, Schiffsbau-Weften und Krankenhäuser in Nordbritannien bis zum 21. Mai.

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