Kriegstagebuch 16. Januar 1918

General Hunger: in so mancher Stadt der Mittelmächte mußte das Militär mit Feldküchen aushelfen.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 16. Januar 1918:

Heimatfronten

Österreich-Ungarn: Generalstreiks bis zum 21. Januar über die Kürzung der täglichen Brotrationen (von 215g auf 170g) und die Sackgasse bei den Verhandlungen in Brest-Litowsk durch fast 100.000 Arbeiter allein in Niederösterreich, welcher die Regierung überrascht. Am 18. Januar breitet sich der Streik auch nach Ungarn aus.
USA: Der Treibstoff-Administrator schließt die gesamte zivile Industrie östlich von Mississippi für 5 Tage (18.-22. Januar) plus an neun Montagen, um Kohle beim Verkehr zu sparen.
Deutschland: Ein Brief von Hindenburg entfernt den seit 10 Jahren im Amt befindlichen, radikalen Vorsitzenden des Zivilkabinetts des Kaisers, Valentini, welcher dagegen beim Kronprinzen protestiert.
Großbritannien: Die Handelskammer und das Munitionsministerium erlauben, nach Öl zu bohren.

Ostfront

Brest-Litowsk: Die Mittelmächte und die Ukraine erzielen eine prinzipielle Einigung, welche am 21. Januar verkündet wird.
Russland: Das Zentrale Exekutivkomitee der Bolschewiki verabschiedet ein Dekret zur Bildung der Roten Armee.

Südfronten

Piave: Ein österreich-ungarischer Angriff auf Capo Sile am unteren Flusslauf scheitert blutig und die Italiener besetzen den österreich-ungarischen Vorposten am 24. Januar und wehren einen Angriff am 26. Januar ab.

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Kretaner

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