Kriegstagebuch 16. Februar 1918

Schäden nach einem deutschen Luftangriff

Besichtigung von Schäden nach einem deutschen Luftangriff auf England.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 16. Februar 1918:

Luftkrieg

Großbritannien: Überfall auf London in der Mondschein-Nacht vom 16./17. Februar (18 Tote). Der riesige Zeppelin-Gigant-Bomber R12 (Seydlitz-Gerstenburg) rammt ein Ballon in ungefähr 3.000 Metern Höhe über Woolwich und stürzt 300 Meter ab, dabei werden unbeabsichtigt zwei 300-kg-Bomben und der verletzte Mechaniker abgeworfen. Die restlichen Bomben werden bei Beckenham im Notwurf gelöst, bevor das Flugzeug zu seinem belgischen Stützpunkt zurückkehren kann. R39 wirft die erste 1.000-kg-Bombe über England ab, die größte des Krieges. Dabei wird der nördliche Pavillon des Chelsea-Krankenhaus zerstört. 1 oder 2 Gigant-Bomber greifen Dover erfolglos an. 60 britische Abfangeinsätze, welche zu 3 kurzen und erfolglosen Angriffen führen.
Westfront: Die 101. Squadron des Royal Flying Corps mit F.E.2b beginnt mit der nächtlichen Bombardierung deutscher Flugplätze und Erholungslager (sowie am 19., 21., 24. und 25. Februar). Das britische Flieger-As McCudden erzielt erneut 4 Luftsiege.

Westfront

Großbritannien: Der britischer Nachrichtendienst sagt eine unmittelbar drohende deutsche Offensive voraus.
Frankreich: Foch versucht Petains Absetzung (laut Fayolles Tagebuch, sowie am 26. Februar). US-Armee Versorgungsdient in Tours eröffnet.

Ostfront

LITAUEN ERKLÄRT DIE UNABHÄNGIGKEIT.
Deutschland: Die Deutschen erklären den Waffenstillstand mit Russland beendet für Mittag am 18. Februar.

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