Kriegstagebuch 15. Dezember 1917

Fraternisation zwischen österreich-ungarischen und russischen Soldaten

Fraternisation zwischen österreich-ungarischen und russischen Soldaten an der Ostfront.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 15. Dezember 1917:

Ostfront

28-TÄGIGER WAFFENSTILLSTAND VON BREST-LITOWSK (bis zum 14. Januar 1918) unterzeichnet zwischen Russland und den Mittelmächten; Beginn am Mittag des 17. Dezembers. Fraternisations-Stellen festgelegt mit wöchentlicher Kündigungsfrist. Die Deutschen erhalten die Polizeigewalt in den baltischen Provinzen.

Westfront

Deutschland: Kuhls Memorandum an Ludendorff drängt auf seinen ‘St.George-Plan’ für eine Flanders-Offensive, da es nun ziemlich sicher ist, dass das BEF nicht in der Lage ist, eine Offensive zu beginnen, bevor zahlreiche US-Truppen eingetroffen sind.
Flandern: Schnee behindert die Operationen. Seit dem 15. Juni wurden 77 deutsche Divisionen an die Front der Vierten Armee (von der Straße Lille-Armentieres bis zur Küste) geschickt und 63 an andere Orte abtransportiert.
Verdun: Im Dezember kehrt Mangin wieder in den Dienst zurück, als Kommandant des französischen IX. Korps.

Naher Osten

Palästina: Allenbys Tagesbefehl lobt den knapp 100-km-Vorstoss auf einer knapp 50 km breiten Front innerhalb von 40 Tagen. Die britischen Verluste des EEF belaufen sich auf 18.928 Mann gegenüber 25.000 bei den Türken (einschließlich 12.036 Kriegsgefangene), 100 Kanonen und über 132 MGs, sowie mehr als 20 Flugzeuge.
Persien: Um dieses Datum herum meutern Baratows russische Truppen in Hamadan.
Türken und Russen müssen sich nach einer Vereinbarung in Mossul auf die im Waffenstillstand von Brest-Litowsk vereinbarten Demarkationslinien zurückziehen.


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