Kriegstagebuch 14. September 1916

Italienische Infanterie während eines Sturmangriffs

Italienische Infanterie während eines Sturmangriffs auf dem Karso-Plateau.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 14. September 1916:

Südfronten

Italienische Front – Siebte Schlacht am Isonzo (bis zum 17. September): Nach lang anhaltender Artillerievorbereitung, einschließlich dem Einsatz von Gasgranaten, greift die italienische Dritte Armee (14 Divisionen, 966 Geschütze, 584 Mörser) um 9 Uhr auf einem 10 km breiten Frontabschnitt an und nimmt die Nova Vas Hügel 144, 265 und 208 (Karso) zusammen mit 1.800 Kriegsgefangenen. Die Stellungen werden später jedoch wieder von der österreich-ungarischen Fünften Armee (101 Bataillone mit 409 Kanonen) zurückerobert.
Mazedonien: Italienische und französische Truppen machen Ablenkungs-Angriffe im Doiran-Vardar-Sektor. Serbische Truppen brechen bei Gornichevo auf der Florina-Straße durch und erbeuten 32 bulgarische Geschütze.

Westfront

Schlacht an der Somme: Britische Truppen erstürmen Gräben südöstlich von Thiepval und die 11. Division nimmt ‘Wonderwork’ (‘Wunder-Stellung’). Haig und Rawlinson beraten sich, Haig fordert einen massiven Angriff auf Martinpuich. Das französische I. Korps nimmt die Le Priez Farm während das französische XXIII. und VII. Korps nicht weiter vorankommen. 78 deutsche Gegenangriffe seit dem 1. September.

Ostfront

Transsilvanien Schlacht von Merisor-Petrosani (bis zum 22. September) nördlich vomn Vulcan-Pass: die rumänische Erste Armee greift in Richtung Hátszeg an. Österreich-ungarische Code-Knacker erhalten eine Warnung vor einem rumänischen Gegenangriff.

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