Kriegstagebuch 14. Juni 1918

Französische Kriegsgefangene Aisne

Französische Kriegsgefangene werden aus dem Kampfgebiet an der Aisne geführt.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 14. Juni 1918:

Westfront

SCHLACHT AN DER MATZ ENDET mit einem französischen Abwehrerfolg. Erste umfangreiche Verwendung von Senfgas durch die Alliierten (Franzosen) verursacht 265 Mann Verluste. Foch weist Petain an, eine Offensive westlich von Soissons zu planen, Mangin unternimmt 8 erfolgreiche lokale Angriffe bis zum 5. Juli. Die OHL bekräftigt ihre ‘letzte’ Offensive in Flandern (Codename Hagen). Aber zuerst müssen die alliierten Reserven durch das Unternehmen Reims (‘Marneschutz’, am 18. Juni befohlen) nach Süden gezogen werden. Bruchmülers ‘Belagerungszug’ aus schwerer Atillerie muß dazu schnell von Reims nach Flandern verlegt werden können, da Rupprecht dort 15 Tage später angreifen soll. Die französische Aufklärung sagt ‘eine Fortsetzung des Vorstoßes nach Amiens voraus, oder eine Fortsetzung der Angriffe in Richtung Paris an der … Oise und Marne … nicht vor dem 15. Juli’. Guillaumat ersetzt Dubail als Militärgouverneur von Paris und ist damit potenziellen Ersatz für Petain.
Flandern: Ein britischer nächtlicher Überfall entlang des La-Bassee-Kanals gelingt.

Ostfront

UdSSR: Die Sowjets vertreiben die rechten sozialistischen Parteien.
Südrussland: Abkommen zwischen den Don- und Kuban-Kosaken. 10.000 Russen kämpfen bei Taganrog gegen deutsche Truppen.

Naher Osten

Nordwestpersien: 2000 türkische Truppen besetzen Tabriz.

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