Kriegstagebuch 14. April 1918

Marschall Ferdinand Foch

Marschall Ferdinand Foch (1851-1929) ist ein bedächtiger Organisator und Diplomat und kann die alliierten, nationalen Eigen-interessen überwinden.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 14. April 1918:

Westfront

Frankreich: FOCH ZUM ALLIIERTEN GENERALISSIMO ÜBER DIE WESTFRONT ERNANNT.
Flandern: Die 1. Australische Division weist Massenangriffe zurück. Ein deutsches Feldgeschütz zerstört dabei 6 MGs. Die britische Erste Armee wehrt 7 Angriffe in der Nähe von Merville ab.

Südfronten

Saloniki: Anglo-Griechische Unternehmen über die Struma hinweg, welche vorübergehend 7 Dörfer in der Nacht vom 14./15. April bis zum 20. April besetzen. Aufgrund der schlechten Aufklärung, schneiden die Bulgaren fast ein britisches Bataillon ab (dabei der Großteil der 349 Mann Verluste) und Griechen verlieren die Hälfte ihrer 33 Mann Verluste bei der vorzeitigen Explosion eigener Handgranaten. Die Bulgaren melden 150 britische Kriegsgefangene und 3 MGs erbeutet zu haben.

Seekrieg

Nordsee: Hochsee-U-Boot U 151 (Nostitz) verlässt Kiel in das Seegebiet vor der US-Ostküste. Es kehrt am 20. Juli nach Kiel zurück und meldet 23 Schiffe mit 61.000 Tonnen versenkt zu haben (plus 4 durch Minen). Insgesamt führen große U-Kreuzer 7 transatlantische Sommer-Feindfahrten durch, können jedoch keinen einzigen beladenen Truppentransporter versenken.

Politik

Österreich-Ungarn: Außenminister Graf Czernin tritt zurück, Baron Burian übernimmt den Posten erneut am 16. April.

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