Kriegstagebuch 13. September 1914

Russische Truppen im Gefecht in Ostpreussen 1914

Russische Truppen im Gefecht in Ostpreussen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 13. September 1914:

Westfront

Aisne: Die Masse des Britischen Expeditionskorps und Teile der französischen Sechsten und Fünften Armeen überqueren den Fluss Aisne und stossen bis zu 12 km darüber hinaus vor. Die Deutschen entkommen der Katastrophe nur um eine Stunde: die 16 km breite Lücke nördlich des Flusses zwischen den Armeen von Kluck und Bülow kann gerade noch um 14:30 Uhr durch die Ankunft des XV. Korps aus dem Elsass und dem VII. Reservekorps aus Maubeuge, welches 65 km in 24 Stunden marschiert ist, geschlossen werden. Nur Conneaus Kavallerie-Korps gelingt es durch die Lücke vorzustoßen, es muß sich aber schnell wieder zurückziehen.
Falkenhayn, der neue Chef des Obersten Generalstabes, kann nun seinen Plan für den schlimmsten Fall, sich weitere 65 km auf den Fluss Oise zurückzuziehen, verwerfen. Französische Truppen besetzen Soissons und Amiens.

Ostfront

Ostpreußen: Die russische Nachhut verzögert die deutsche Verfolgung bei Wilkoviski und zieht sich über die Grenze zurück, wo sie aber vernichtet wird.

Südliche Fronten

Albanien: Italienische Truppen landen in dem Adriahafen Valona an.

Ferner Osten

Tsingtau: Japanische Truppen besetzen den Bahnhof von Kiaochao, wogegen China protestiert.
Südwest-Pazifik: Die Australier besetzen Bougainville auf den Salomon-Inseln.

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