Kriegstagebuch 13. Mai 1916

 österreich-ungarische U-Boot 'U 6'

Das österreich-ungarische U-Boot ‘U 6’ wurde 1909 in Fiume gebaut.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 13. Mai 1916:

Seekrieg

Adria: In der britischen Otranto-Sperre verfängt sich das österreich-ungarische U-Boot U 6 und wird gezwungen, sich selbst zu versenken. Dies ist der einzige bestätigte Verlust eines U-Bootes in der Otranto-Sperre während des gesamten Krieges.

Westfront

Artois: Britische Truppen wehren einen deutschen Angriff auf den Wald von Ploegsteert ab. Leutnant H. Macmillan von den Grenadier Guards schreibt an seine Mutter: ‘… das Außergewöhnliche an einem modernen Schlachtfeld ist seine Trostlosigkeit und Leere …’.
Verdun: Heftige deutsche Angriffe westlich vom Hügel 304 und nordöstlich von Mort Homme (Hügel ‘Toter Mann’). Generalstabschef Falkenhayn befiehlt dem über die Verluste verzweifelnden Kronprinzen bis zum 1. Juni eine neue Offensive vorzubereiten.

Ostfront

Russland: Der Zar und General Brusilow inspizieren die neue 10.000-köpfige serbische Division, gebildet aus ehemaligen österreich-ungarischen Kriegsgefangenen, bei Benderi und besuchen Odessa bis zum nächsten Tag. Anschließend reist die kaiserliche Familie weiter zum Urlaub nach Sewastopol auf der Krim.

Naher Osten

Mesopotamien: Der russische Oberst Rjbalschenko nimmt Rowanduz östlich von Mosul.

Luftkrieg

Westfront: Die Esc Americaine fliegt ihre erste Patrouille mit Nieuport XI Jagdflugzeugen.

Politik

Großbritannien: Kriegsminister Kitchener erhält eine Einladung des Zaren, Russland zu besuchen. Über den geplanten Besuch gibt es weitverbreitete Gerüchte.

Heimatfronten

Großbritannien: Verheiratete Männer im Alter von 36-41 Jahren werden zum 13. Juni zum Militärdienst einberufen.

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