Kriegstagebuch 13. Juni 1919


Denikin Einmarsch Tsaritsyn

Denikin (hier beim Einmarsch) gelingt es erst im Juli 1919, Tsaritsyn (das spätere Stalingrad und heute Wolgograd) vorübergehend einzunehmen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 13. Juni 1919:

Südrussland: Wrangels Kaukasus-Freiwilligenarmee (hauptsächlich Kavallerie als Teil von Denikins Streitkräften) greift Zarizyn an (bis zum 15. Juni), aber die rote Verteidigung ist zu hart und die Weißen verlieren fast 25 % ihrer Truppen, darunter 8 Generäle und 11 Regiments-Kommandanten. Wrangel zieht sich einen Tagesmarsch nach Süden zurück. Zivilisten fliehen auf dem Fluss und mit der Eisenbahn aus der Stadt.
Ostsee: Die Forts Krasnya Gorka und Seraya Loshad, welche die Zufahrt zum Marinestützpunkt Kronstadt sichern, rebellieren gegen die Roten und beschießen den Hafen bis zum 17. Juni. Stalin befiehlt 2 Schlachtschiffe, die Forts zu beschießen und die Roten erobern sie schließlich, während sich die Überlebenden der Garnison mit estnischen Truppen zurückziehen.
Sibirien: Tschechische Truppen meutern in Irkutsk, werden aber bald niedergeschlagen. Der französische General Janin gibt den USA die Schuld für den Vorfall.
Großbritannien: Neue Sieges-Anleihen ausgegeben, zu 4%.
Frankreich: Die Wochenzeitung der Amerikanischen Expeditionsstreitkräfte AEF, Stars and Stripes, wird eingestellt (Spitzenwert der Auflage ca. 522.000 Exemplare).

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