Kriegstagebuch 13. Januar 1916

indische Kavallerie

Einsatz indischer Kavallerie durch die Briten im Nahen Osten.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 13. Januar 1916:

Naher Osten

Mesopotamien – Schlacht von Wadi (bis zum 14. Januar): Aylmer nimmt unter dem Verlust von 1.613 Mann die türkischen Stellungen, kann die türkischen Truppen aber nicht abschneiden, welche ca. 2.000 Mann verloren haben. Diese können sich auf Um-el-Hanna zurückziehen.
Heftige Regenfälle und Stürme vom 14. bis 18. Januar zerstören die britische Brücke über den Tigris.
Persien: Der russische General Baratow besiegt den deutschen Grafen Kaunitz und ein türkisches Bataillon bei Kangavar und zieht 8000-10.000 Mann mit 22 Kanonen bei Hamadan zusammen.

Ostfront

Die russische Artillerie verfügt über 4.894 Geschütze (einschließlich an der armenischen Front und nur insgesamt über 210 x 15-cm-Haubitzen) mit 4.915.000 Granaten.
West-Russland: Die russische Fünfte Armee (Gourko) erzielt einen Erfolg bei Garbonovka in der Nähe von Dünaburg, weitere Kämpfe am folgenden Tag.

Südfronten

König Nikolaus von Montenegro schickt ein Telegramm nach Wien und bittet um Frieden, aber die Bedingungen sind kompromisslos. Trotzdem weigert er sich, seiner Armee zu befehlen, den Serben zu folgen.

Afrikanische Fronten

Kamerun: 850 französische Soldaten marschieren von Jaunde in Richtung Süden und besetzen Ebolowa am 19. Januar. Die Briten schließen sich am 22. Januar an.

Seekrieg

Deutschland: Der Marinestab erklärt seine Unterstützung für den uneingeschränkten U-Boot-Krieg, da dieser nach dessen Auffassung England dazu zwingen kann, Frieden innerhalb von 6 Monaten zu schließen.

Seekrieg

Deutschland: Der Reichskanzler verspricht im Preußischen Landtag eine Wahlreform nach Kriegsende.
Großbritannien: Das House of Commons stimmt dafür, die Stärke der Royal Navy um 50.000 auf dann insgesamt 350.000 Mann zu erhöhen.

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