Kriegstagebuch 13. Dezember 1918

US-Präsident Wilson in Paris

US-Präsident Wilson wird bei der Rundfahrt durch Paris von der Bevölkerung stürmisch begrüßt. Rechts neben ihm der französische Präsident Poincare.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 13. Dezember 1918:

Politik

Frankreich: Präsident Wilson landet in Brest an, kommt am 14. Dezember in Paris an und erhält am 16. Dezember die Auszeichnung Clés de la ville (Ehrenbürgerrecht).
Großbritannien: Lloyd Georges Wahlkampfs-Presseerklärung unterstützt die allgemeine Abschaffung der Wehrpflicht. Die indischen Delegierten bei der Friedenskonferenz treffen in London ein.

Westfront

VERLÄNGERUNG DES WAFFENSTILLSTANDES bis zum 17. Januar 1919. Britische Infanterie besetzt den Kölner Brückenkopf vollständig: Die britische 29. und 9. Division und das Kanadische Korps folgen der Kavallerie über den Rhein bei Köln-Bonn. Das AEF überquert den Rhein bei Koblenz, besetzt den Brückenkopf mit 3 Division, darunter die 2. US-Division, welche den Fluß bei Remagen überschreitet.

Ostfront

Estland: Die britischen Kreuzer Cardiff und Caradoc mit 5 Zerstörern beschießen das rückwärtige Gebiet der Roten Siebte Armee bei Wesenberg, zerstören eine Brücke an der Flussgrenze, was zusammen mit estnischen Partisanen den roten Vormarsch stoppt.

Naher Osten

Jemen – Letzter ALLIERTER-TÜRKISCHER KAMPF: Die 2/101. Bombay-Grenadiere aus Ägypten landen und erstürmen Hodeida bis zum 14. Dezember, gedeckt durch die britischen Kreuzer Juno und Proserpine sowie dem bewaffneten Hilfskreuzer Suva. Der Befehlshaber der 40. türkischen Division flieht nach Sana.

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