Kriegstagebuch 13. August 1918

Lenin und Stalin am Bahnhof

Lenin und Stalin am Bahnhof. Das spätere stalinistische Gemälde war eine Fälschung, da es die Szene niemals gab.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 13. August 1918:

Ostfront

Wolga: Stalin erklärt den Belagerungszustand über Zarizyn, die Angehörigen der Bourgeoisie müssen Gräben ausheben.
Ostsibirien: Der tschechische General Dieterichs bittet um alliierte Hilfe aus Wladiwostok.

Seekrieg

Deutschland: Behnke ersetzt Capelle als Marineminister (bis 7. Oktober).
Nordsee: Bewaffnete Trawlern einer Konvoi-Eskorte versenken das Küsten-U-Boot UB 30 mit Wasserbomben vor Whitby.
Mittelmeer: 17 durch Zerstörer gesicherte schnelle Depotschiffe aus den USA haben nach einer Fahrt durch spanische Gewässer in französischen Häfen angedockt. Seit dem 1. Juli werden 4000 Tonnen Nachschub pro Tag bis zum Herbst gelöscht.

Luftkrieg

Belgien: 50 Sopwith Camel Jäger (darunter auch die 17. US Aero-Squadron) überraschen den Flugplatz Varssenaere westlich von Brügge und zerstören 28 bis 38 Flugzeuge.

Politik

Großbritannien: Die Regierung erkennt Tschechen als alliierte Nation an, letztere erklären Deutschland den Krieg.
Deutschland: In Spa sind sich Hindenburg und Ludendorff, der Kanzler und der Außenminister einig darüber, dass der Krieg nicht militärisch beendet werden kann.


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