Kriegstagebuch 12. März 1916

Grossdamiral Tirpitz

Grossdamiral Tirpitz (Bildmitte), der Begründer der deutschen Flotte, mit dem Kasier (links) und Admiral von Holtzendorff, des wegen schwerer Krankheit zurückgetretenen Flottenchefs.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 12. März 1916:

Seekrieg

Deutschland: ADMIRAL TIRPITZ TRITT ZURÜCK.
Adria: Admiral Haus Memorandum an Generalstabschef Conrad von Hötzendorf verhindert ein ‘rücksichtsloses Unternehmen’ der österreich-ungarischen Flotte, welches für die von dem Heer geplante Landoffensive in Tirol vorgesehen ist. Er führt darin mindestens 25 Fälle an, in denen österreich-ungarische Kriegsschiffe nur knapp überlegenen alliierten Flotteneinheiten oder U-Booten entwichen sind.

Südfronten

Frankreich: Die alliierte Konferenz in Chantilly entscheidet sich für den Status quo in Saloniki. Die Italiener werfen ein, daß eine Offensive in Albanien unmöglich ist.
Italienische Front: Italienische Artillerie aktiv am mittleren Isonzo.

Mittlerer Osten

Persien: Baratow nimmt Karind, westlich von Kermanshah.
Afghanistan: Der Amir teilt zwar der Mission von Hentig mit, daß er es erlauben wird, wenn ca. 20.000 türkisch-deutsche Truppen Belutschistan angreifen, aber Großbritannien hat ihm gleichzeitig auch mit 40.000 Rupien bestochen.

Politik

Frankreich: Die alliierte Konferenz in Chantilly entscheidet sich am 13. März für eine Sommer-Offensive.

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