Kriegstagebuch 12. Juni 1918

 schwer verwundeter französischer Soldat

Ein schwer verwundeter französischer Soldat wird an Aisne geborgen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 12. Juni 1918:

Westfront

Aisne: Die deutsche 7. Armee greift mit 5 Divisionen westlich von Soissons an (bis 13. Juni), gewinnt aber nur minimal Gelände gegen französische Truppen, welche von 197 Panzern unterstützt werden. Ludendorff sagt das Unternehmen Gneisenau ab.
Noyoni-Montdidier: Mangin attackiert erneut, gewinnt unter hohen Verlusten bis zu 3.000 Meter, aber die deutschen Truppen verbluten und Clemancealls Kritiker verstummen.

Naher Osten

Georgien: Deutsche Truppen besetzen Tiflis.
Nordpersien: Anglo-russische Streitkräfte (1.200 Kosaken, 4 Geschütze, ca. 100 Husaren, 2 Duncars und 2 RAF-Flugzeuge) zersprengen an der Manjil-Brücke, nordwestlich von Kazvin, 3.000-4.000 Jangali-Stammesangehörige, welche von Deutschen beraten werden. Oberst Bicherakov erreicht bald Enzeli am Kaspischen Meer.

Luftkrieg

Westfront – Erste Bombenmission der USA: Breguet XIV der 96. Luft-Staffel bombardieren die Eisenbahnstrecke Dommary-Baroncourt.
Mazedonien: 4 RAF-Flugzeuge schießen mindestens 3 von 8 feindlichen Flugzeugen ab, 2 weitere kollidieren.


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