Kriegstagebuch 12. Juli 1915

Türkische Maschinengewehrschützen

Türkische Maschinengewehrschützen auf der Halbinsel Gallipoli erwarten einen alliierten Angriff.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 12. Juli 1915:

Mittlerer Osten

Gallipoli – Helles-Brückenkopf: 12.748 alliierte Soldaten nehmen ein paar Schützengräben und 600 Gefangene bis zum nächsten Tag für 3.900 Mann Verluste. Die britische 155. Brigade weigert sich, ein zweites Mal anzugreifen. General Masnou von der französischen 1. Division wird tödlich verwundet.

Westfront

Artois: Deutscher Gegenangriff im ‘Labyrinth’. Feldmarschall French vom Britischen Expeditionskorps begutachtet das Gelände für eine Offensive bei Loos und entscheidet am 20. Juli, daß es ungeeignet ist. Er beugt sich dann aber der Sicht des französischen Oberbefehlshaber Joffre am 28. Juli.

Afrikanische Fronten

Tripolitanien: Die italienische Garnison von Ghadames flüchtet sich nach Algerien.

Seekrieg

Dardanellen: Das Passagierschiff Aquitania bringt neue Truppen nach Mudros. Der neue Monitor Abercrombie (zwei 35-cm-Geschütze, 3 m Tiefgang) trifft ein, 3 Schwesterschiffe folgen noch. Bald beschießen sie die türkischen Batterien auf der asiatischen Seite von Tenedos.

Heimatfronten

Osmanisches Reich: Wangenheim verlangt vergeblich die Bestrafung von Reschid Bey für die Ermordung des Bischofs von Diyarbekir und der dortigen Christen.

Praxisbahn
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