Kriegstagebuch 12. Februar 1917

Kaiser Wilhelm II. von Deutschland (links) und Kaiser Karl I. von Österreich-Ungarn (rechts

Kaiser Wilhelm II. von Deutschland (links) und Kaiser Karl I. von Österreich-Ungarn (rechts). Unter dem deutschen Übergewicht sinkt die Donaumonarchie immer mehr zu einem Befehlsempfänger Deutschlands herab.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 12. Februar 1917:

Politik

Österreich-Ungarn: Kaiser Karl trifft Kaiser Wilhelm II. In Wien und weigert sich, die Beziehungen zu den USA abzubrechen.

Westfront

Somme: Erfolgreicher britischer Grabenüberfall südlich von Souchez.

Ostfront

Bukowina: Deutsche Truppen nehmen russische Stellungen in der Nähe von Jakobeny mit über 1.200 Kriegsgefangenen, aber am 21. Februar schlagen die Russen einen weiteren Angriff ab.

Südfronten

Serbien: In der Crna-Reka-Flußschlinge führt ein überraschender deutscher Angriff mit Flammenwerfern zur Rückeroberung von Hügel 1050 mit 92 italienischen Kriegsgefangenen und 5 Maschinengewehren. Die Italiener erobern am 27. Februar einige der verlorenen Gräben mit etwa 70 Kriegsgefangenen zurück, scheitern aber den Gipfel wieder zu nehmen. 400 Mann italienische Verluste insgesamt.

Heimatfronten

Großbritannien: Das House of Commons stimmt für einen neuen 200-Millionen-Pfund Kriegskredit. Der Krieg kostet die Briten nun täglich 5,7 Millionen Pfund.
Ein 4-Pfund-Brot kostet jetzt 11 Pence.

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