Kriegstagebuch 12. Dezember 1914

Geschütztransport verschneite Karpaten

Geschütztransport österreich-ungarischer Truppen in den verschneiten Karpaten.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 12. Dezember 1914:

Ostfront

Karpaten: Österreich-ungarische Truppen erobern den Duklapass und Nowy Sacz zurück.

Südfronten

Serbien: Die österreich-ungarische Sechste Armee geht bis zum nächsten Tag wieder über den Fluß Save bei Sabac zurück.
Bosnien: Die Montenegriner nehmen wieder Visegrad.

Westfront

Artois: Der Beginn der Offensive der französischen Zehnten Armee in Richtung Vimy und Arras wird bis auf den 17. Dezember verschoben.
Argonnen: Dubais französische Erste Armee verliert bei kleineren, unterstützenden Operationen 9.173 Mann bis zum 31. Dezember.

Seekrieg

Ostsee: 2 russische Zerstörer gehen bei einer Minenlege-Unternehmung vor Gotland verloren.

Heimatfronten

Rußland: Die Gendarmerie von Jaroslaw berichtet, daß bolschewistische Propaganda in den Fabriken verbreitet wird. Der Dwina-Militärbezirk befiehlt jedes ‘Anzeichen sozialistischer Propaganda’ auszumerzen.
Deutschland: Alle katholischen Iren aus dem Kriegsgefangenenlager Döberitz werden verlegt.
Japan: Brigade-General Barnardiston (der Befehlshaber der britischen Truppen vor Tsingtau) trifft in Tokio ein und wird vom Kaiser am 15. Dezember ausgezeichnet.

Neutrale

Chile: Die Regierung protestiert gegen die Verletzung ‘neutraler Gewässer’ durch den bewaffneten Hilfskreuzer Eitel Friedrich.

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