Kriegstagebuch 11. September 1918

 Soldat wirft eine Stielhandgranate

Ein deutscher Soldat wirft eine Stielhandgranate.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 11. September 1918:

Westfront

Frankreich: Der belgische König Albert trifft Foch in Bombon und erklärt sich bereit, die Offensive der Alliierten in Flandern zu leiten.
Cambrai: Deutsche Gegenangriffe bei Gouzeaucourt und Moeuvres. Britische Rückeroberung von drei Dörfer nach Süden hin.
Maas: Oberstleutnant Patton weist die 34. Brigade des US-Tank-Korps im Abschnitt von St. Mihiel ein: ‘Amerikanische Panzer ergeben sich nicht …. solange noch ein Panzer vorwärts kommen kann. Seine Anwesenheit wird Hunderten von Infanteristen das Leben retten und viele Deutsche töten….’

Ostfront

Nordrussland: Die Alliierten aus Murmansk erobern Fort Ukhtinskaya. 200 Royal Scots und 2 Geschütze von Archangelsk wehren einen Nachtangriffe durch 500 Rote ab und besetzen Priluki am Fluss Dvina (bis zum 12. September), sowie fünf weitere Dörfer am Fluss entlang bis zu 40 km südöstlich (vom 14. bis 17. September).
Trans-Kaspien: 136 britische Soldaten mit 2 Kanonen (angekommen am 4. September) helfen bei der Abwehr der Roten bei Kaakha (sowie am 18. September).

Afrika

Ostafrika: 324 Soldaten der Kings African Rifles besiegen 2.000 Masai (Aufstand gegen Rekrutierung) 32 km westlich von Narok. Gespräche stellen die Ruhe bis Februar 1919 wieder her.

Politik

Großbritannien: Ein Telegramm von Lloyd George dankt den tschechischen Legionen für ihre Dienste für die Alliierten.
Deutschland: Hintze beauftragt Holland mit der Mediation von Friedensgesprächen.
USA: Die Regierung lehnt ein kubanisches Angebot von Truppen aufgrund von Schiffsmangel ab.

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