Kriegstagebuch 11. November 1942

Im Hafen von Bougie eröffnen Vichy-französische Küstenbatterien das Feuer auf alliierte Transporter

Im Hafen von Bougie eröffnen Vichy-französische Küstenbatterien das Feuer auf alliierte Transporter der Eastern Task Force, welche an diesem Tag von Algier aus kommend dort anlanden.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 11. November 1942:

Seekrieg

Mittelmeer: Truppentransporter Viceroy of India (19.600 t.) wird durch das deutsche U-Boot U 407 vor der nordafrikanischen Küste versenkt.
Atlantik: Alle 25 verfügbaren deutschen U-Boote im Nordatlantik werden auf die zwei U-Boot-Gruppen Schlagetot und Westwall vor Marokko bzw Gibraltar verteilt, um die alliierten Flottenverbände des Unternehmen Torch zu bekämpfen. 10 Transportschiffe werden versenkt, 1 Transportschiff und 1 Tanker beschädigt, 1 Flugzeugträger und 1 Depotschiff ebenfalls versenkt. 1 deutsches U-Boot sinkt, 8 werden beschädigt.
Indischer Ozean: Der Minenleger Bengal der britisch-indischen Marine und der bewaffnete Tanker Ondina vertreiben 2 schwer bewaffnete, getarnte Handelszerstörer der Japaner südwestlich der Kokos-Inseln. Hokoku Maru sinkt und Aikoku Maru zieht sich zurück, nach dem sie schwere Schäden auf der Ondina verursacht hat. Bengal geleitet Ondina bis nach Fremantle in Australien.

Besetzte Gebiete

Vichy-Frankreich – Unternehmen Anton: DEUTSCHE UND ITALIENISCHE TRUPPEN BESETZEN VICHY-FRANKREICH. Die Italiener landen auf Korsika.

Politik

Deutschland: Die Regierung verkündet, daß es die spanische Neutralität unabhängig von den Entwicklungen in Südfrankreich achten wird. Jedoch hat Hitler bereits Notfallpläne für die Besetzung von Spanien ausarbeiten lassen.

Ostfront

Stalingrad: Die deutschen Truppen unternehmen einen weiteren Versuch, den russischen Brückenkopf am Wolga-Ufer im Stadtzentrum zu eliminieren. Züge aus Sturmpionieren kriechen durch die Kanalisation und Tunnel, während Panzer versuchen, die durch Geröll verschütteten Straßen zu durchqueren. Die Kämpfe dauern mit einer unvergleichbaren Härte über vier Tage und Nächte an, aber nur einige wenige deutsche Infanterie-Züge erreichen die Wolga, wo sie abgeschnitten und aufgerieben werden.

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Kommentar verfassen