Kriegstagebuch 11. Mai 1917

Verhaftung Deutsche in USA

Einige in den USA lebende deutsche Staatsbürger werden von der New Yorker Polizei festgenommen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 11. Mai 1917:

Heimatfronten

USA: Nur 125 Ausländer aus feindlichen Staaten verhaftet seit dem 6. April.
Frankreich: 10.000 Pariser Bekleidungsarbeiter streiken bis zum 23. Mai gegen die steigenden Lebenshaltungskosten.
Großbritannien: Appell an Männer von 41 bis 50 Jahren, sich freiwillig zu melden und auch mit Kohle ökonomisch umzugehen.

Westfront

Artois: Die kanadische 44. Brigade gewinnt fast 300 Meter von Gräben westlich von Avion und hält sie gegen wiederholte Gegenangriffe der deutschen 80. Reserve-Division. Ein britischer Angriff entlang des Flusses Scarpe nimmt Roeux ein und die Kavallerie die Farm und die chemische Fabrik. Die Gegenangriffe einer deutschen Division bis zum 14. Mai scheitern.

Ostfront

Westrussland: Deutsche Offiziere besuchen General Dragomirovs Hauptquartier der russischen Nordfront auf Wunsch seiner Soldaten, aber mit geringen Ergebnissen. Prinz Leopolds anschließender Brief an die Russen schlägt einen Waffenstillstand vor, welcher am 29. Mai in deutschen Flugblättern verbreitet wird.

Seekrieg

Schwarzes Meer: Das erfolgreiche russisches U-Boot Morzh läuft zu seiner letzten Patrouille aus, bei der es auf eine Mine läuft oder durch Luftangriff vor dem Bosporus verloren geht.
Ostsee: Das Zentralkomitee der russischen Ostsee-Flotte tagt als ‘Centrobalt’ in Helsinki.

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