Kriegstagebuch 11. Januar 1915

deutsche  Infanteristen für die Schützengräben gekleidet

Drei deutsche Infanteristen für die Schützengräben gekleidet. Sie tragen wasserdichte Überhosen und führen zusätzliche Munition in Baumwolle-Schulterriemen mit sich.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 11. Januar 1915:

Westfront

Aisne: Deutsche Verstärkungen führen eine Gegenangriff nördlich von Soissons durch. Der Fluß überflutet die Uferböschung und treibt die Brücken der Franzosen weg.
Champagne: Schwere Kämpfe um die Beausejour-Farm.

Afrikanische Fronten

Südafrika: Die Gefangennahme der letzten Buren-Rebellen aus Transvaal wird verkündet.

Seekrieg

Mittelmeer: Admiral Carden beurteilt einen schrittweisen Angriff auf die Dardanellen durch die Flotte als möglich.

Politik

Österreich-Ungarn: Graf Tisza verweigert die Aufforderung des deutschen Botschafters, durch die Abgabe von Territorien an Italien, dieses aus einem möglichen Krieg heraus zukaufen. Stattdessen schlägt er Kaiser Franz Joseph die Entlassung des Außenminister Graf Berchtold vor.
Großbritannien: Die Regierung gewährt Rumänien einen Kredit über 5 Millionen Pfund. Außenministert Grau bietet Venizelos Gebiete in Kleinasien an, falls Griechenland zur Unterstützung Serbiens schreiten würde. Die Griechen lehnen ab, ebenso am 29. Januar nach einer Wiederholung des britischen Angebotes vom 23. Januar.

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