Kriegstagebuch 10. Juli 1916

Britische Nachschusbtrosse Somme

Britische Nachschusbtrosse ergänzen die Munitionsvorräte einer Infanterieinheit an der Somme.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 10. Juli 1916:

Westfront

Schlacht an der Somme: Sehr heißes Wetter, kein Wind. Die britische 38. Division grefit den Wald von Mametz an. Der Großteil des Waldes wird bis zum 11. Juli gesichert und schließlich am Mittag vom 12. Juli von der britischen 62. Brigade der 21. Division besetzt. Etwa 2.400 Deutsche haben den Wald in der Nacht vom 11./12. Juli geräumt. Die Green Howards der britischen 23. Division nehmen die Reste vom Dorf Contalmaison mit 188 Kriegsgefangenen.
Die Gesamtzahl der deutschen Verluste ist bis jetzt auf 40.187 Mann ohne die leicht Verwundeten angewachsen.

Ostfront

Brussilow-Offensive: Die Russen geben an, 300.000 Kriegsgefangene seit dem 4. Juni eingebracht zu haben.
Pripjet: Die deutschen Truppen versteifen ihren Widerstand (weiter verstärkt am 11. Juli) am Westufer des Stokhod.

Südfronten

Trentino: Ein Alpini-Bataillon scheitert damit, den Corno di Vallarsa zu erobern. 2 Freiwillige aus dem Trentino bei den Italienern werden dabei gefangengenommen, vor ein österreich-ungarisches Kriegsgericht gestellt und in Trent exekutiert.

Naher Osten

Armenien: Die Russen erobern Mamahatun zurück.

Seekrieg

Adria: Das österreich-ungarische U-Boot U17 versenkt den italienischen Zerstörer Impetuoso in der Otrantostraße.
Nordsee: Der britische Frachter Calypso wird torpediert.

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