Kriegstagebuch 10. Februar 1918

Wenn ich ein Mann wäre ... würde ich zur Navy gehen

‘Wenn ich ein Mann wäre … würde ich zur Navy gehen’ lautet die Botschaft dieses US-Rekrutierungsplakat.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 10. Februar 1918:

Ostfront

Brest-Litowsk: Trotzki (bevor er die Gespräche zum vierten Mal beendet) verkündet ‘kein Frieden, kein Krieg’ gegen die Mittelmächte, obwohl die Demobilisierung angeordnet ist.
Finnland: Unbewaffnete finnische Zivilgardisten landen auf den Aland-Inseln, werden aber von den Schweden vertrieben.

Seekrieg

Adria: Poet D’Annunzio geht mit 3 MAS-Booten in der Nacht vom 10./11. Februar auf einen gescheiterten Überfall auf 4 Dampfer in der Nähe von Fiume.

Heimatfronten

Großbritannien: Informationsministerium gegründet, Beaverbrook wird Minister. Das Ministerium wird formell gegründet am 4. März ‘um die Gedanken des Großteils der Welt zu Beeinflussen’. Nun ca. 4.500 Kraftfahrzeuge mit Kohlegas-Antrieb im Einsatz.
Osmanisches Reich: Tod des Ex-Sultans Abdul Hamid II. (75 Jahre, abgesetzt 1909) in Manisa, Kleinasien.
Deutschland: Der Kaiser adressiert an die Homburger ‘Krieg ist eine disziplinarische Handlung von Gott, um die Menschheit zu erziehen … Unser Herr Gott bedeutet uns, Frieden zu halten’.


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