Kriegstagebuch 1. Dezember 1916


alliiertes Handelschiff versinkt

Ein durch ein deutsches U-Boot versenktes alliiertes Handelschiff versinkt mit dem Heck voran.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 1. Dezember 1916:

Seekrieg

Atlantik, Nordsee, Mittelmeer: ​​Im Dezember versenken U-Boote 167 Schiffe (davon 39 britische mit 109.936 Tonnen, 58 alliierte und 70 neutrale Schiffe) mit zusammen 276.400 Tonnen.
Adria: Im Dezember trifft der britische Monitor Earl of Peterborough in Venedig ein, um die italienische Armee zu unterstützen.
Griechenland: Der französische Oberbefehlshaber, Admiral Dartigue, wird in die Kämpfe in Athen verwickelt. Das Schlachtschiff Mirabeau feuert 4 Granaten in der Nähe des Königspalastes, welcher Konstantin und seine Familie in den Keller treiben.

Ostfront

Karpaten: Die Truppen des russischen Generals Lechitski werden von den Rakida- und Kirlibaba-Höhen vertrieben, drücken jedoch am 3. Dezember auf das Trotus-Tal und nehmen am 4. Dezember die Höhen, welche den Jablonitsa-Pass beherrschen.
Rumänien: Die Regierung verlässt Bukarest und geht nach Jassy. Schlacht am Argesch (bis zum 5. Dezember): 3 rumänische Divisionen führen einen Gegenangriff und nehmen 3.000 Kriegsgefangene und 20 Kanonen von Mackensen, aber Falkenhayn schließt auf, um die 217. Division am 2. Dezember zu retten, während die russische 40. Division inaktiv bleibt, bis sie am 4. und 5. Dezember vergebliche Angriffe durchführt.

Neutrale

Griechenland: Truppen des Königs (über 40 Tote) bekämpfen 3.000 alliierte Matrosen und Marinesoldaten (227 Verluste) für 3 1/2 Stunden in den Außenbezirken von Athen, bis ein Waffenstillstand vereinbart wird, welcher zu einem alliierten Rückzug bis zum 2. Dezember führt.

Luftkrieg

Großbritannien: Im Dezember wird geplant, daß Royal Flying Corps an der Westfront auf 106 reguläre und 95 Reserve-Staffeln zu erweitern.
Erster Flug des Royal Aircraft Factory SE5 Jagdeinsitzers; der Prototyp stürzt aber im Januar 1917 ab.
Italien: Österreich-ungarische Flugzeuge bombardieren Vicenza.
Westfront: Im Dezember verliert das britische Royal Flying Corps 27 Flugzeuge im Einsatz, davon 17 hinter den Linien des BEF.

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