Jahr 1943

Das Jahr 1943

Kapitulation Stalingrad

Kapitulation des Süd-Kessels am 31. Januar 1943 am Kaufhaus am Roten-Oktober-Platz in Stalingrad.

Die deutschen Pläne und Hoffnungen für das Jahr 1943 nach der Katastrophe von Stalingrad.

Die deutsche Führung schaute Anfang 1943 auf die Zukunft mit guten und schlechten Aussichten.
Die guten Aussichten bestanden aus zwei Umständen: Die Katastrophen, welche mit der Kapitulation der deutschen Sechsten Armee in Stalingrad ihren Höhepunkt erreicht hatten, konnten aufgehalten werden. Zum Zweiten waren endlich neue Waffen bereit zum Einsatz, darunter die dringend erwarteten Panther– und Tiger-Panzer. Zwischenzeitlich konnte der Verlauf der Kampfhandlungen an der Ostfront durch den Gegenangriff und der Rückeroberung von Charkow wieder gewendet werden, wodurch wieder neue Hoffnungen auf einer erneute Sommer-Offensive im Osten geweckt werden konnten.

Allerdings war der Ausblick in Nordafrika im März – dem Monat der großen deutschen Siege im Osten – grimmig für die Achsen-Streitkräfte. Aber wenigstens wurde ein schneller alliierter Sieg in Nordafrika verhindert, welcher womöglich für den Sommer oder Herbst 1943 eine alliierte Invasion in Nordwest-Europa ermöglicht hätte.
Selbst wenn nun nach einer erfolgreiche alliierte Offensive in Tunesien noch weitere Unternehmungen im Mittelmeer-Raum folgen sollten, wurde doch ein enormer Zeitgewinn geschunden.

Weiterhin erschienen neue Waffen aus den Rüstungswerken in immer größeren Stückzahlen. Der Bau von U-Booten hatte einen Umfang erreicht, der es ermöglichte, immer Einhundert von ihnen gleichzeitig auf See zu halten.
Die neuen, schweren Tiger-Panzer überwanden ihre anfänglichen technischen Probleme und der mittlere PzKpfw V Panther wurde zwischenzeitlich auch ausgeliefert. Es bestanden auch beste Aussichten, daß im Laufe des Jahres 1943 der monatliche Ausstoß dieser und anderer wichtiger Waffen – insbesondere Sturmgeschütze – ständig zunehmen würde.

Von größter Wichtigkeit waren allerdings die Auswirkungen der Mobilisation auf die Heeresstärke. Die Kombination aus Rationalisierungen in der Industrie und der massive Einsatz von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern ermöglichte es, das Heer zu verstärken, sodaß im Sommer 1943 die deutschen Armeen im Osten fast so stark waren, wie zwei Jahre zuvor.

Die Versuche der Finnen, Ungarn und Rumänen, einen Ausweg aus dem Krieg zu finden, wurden von der deutschen Führung wirksam ausgehebelt. Vom U-Boot-Krieg konnte erwartet werden, daß dieser die westlichen Alliierten während des Jahres 1943 ziemlich einschränken würde und es gab die Erwartung, daß im Verlauf dieses Jahres sich die Lage am Südabschnitt der Ostfront wieder erholen würde. Die nun freigemachten Verbände durch die Räumung der Frontvorsprünge von Demjansk und Rschew erlaubten zumindest den großen Angriff an einem Abschnitt der Ostfront.
Die Kämpfe auf diesem Kriegsschauplatz würden weiterhin Priorität haben und würden auch mit großer Heftigkeit fortgesetzt werden.

Der Druck, den Nazi-Deutschland durch die U-Boote auf die westlichen Alliierten und an der Landfront auf die Sowjetunion ausüben würde, könnte ein durchkämpfen ermöglichen, zumindest bis daran die Allianz aus Großbritannien, der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten von Amerika zerbricht.


Kriegstagebuch 12. Februar 1943

Granatwerfer-Trupp

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 12. Februar 1943: Ostfront Süd-Abschnitt: Die Russen erobern Krasnodar (Kuban-Halbinsel). mehr

Kriegstagebuch 11. Februar 1943

Funker an Bord eines RAF-Bombers am 'Gee'-Navigationsgerät

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 11. Februar 1943: Luftkrieg Deutschland: Erster von 3 schweren Nachtangriffen auf Wilhelmshaven im Februar durch 137 Bomber der RAF, welche 421 Tonnen Bomben im ersten Angriff abwerfen. mehr

Kriegstagebuch 10. Februar 1943

Whirlibomber

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 10. Februar 1943: Seekrieg Das norwegische Unterseeboot Urred wird vor Bodo vermißt. ‘Whirlibomber’ der RAF erzielen Treffer auf dem deutschen getarnten Handelszerstörer Coronel, als dieser versucht in den Atlantik auszubrechen. Coronel zieht sich nach… mehr

Kriegstagebuch 9. Februar 1943

deutsches Transportschiff im Mittelmeer

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 9. Februar 1943: Seekrieg Mittelmeer: Der erste von 7 Truppengeleitzügen verläßt Süditalien mit starken Verstärkungen für die Achsentruppen in Tunesien (zwischen dem 9. Februar und 22. März). Auf Malta stationierte Flugzeuge der RAF versenken… mehr

Kriegstagebuch 8. Februar 1943

Einfahrt und Eisenbahngleise vor dem KZ Osthofen am Rhein

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 8. Februar 1943: Heimatfronten Deutschland: Himmler befiehlt besondere Vorsichtsmaßnahmen für Konzentrationslager, um Massenausbrüche im Falle von Luftangriffen zu vermeiden. So soll jedes Lager in Blöcke mit je 4.000 Insassen unterteilt werden, welche jeweils von… mehr

Kriegstagebuch 7. Februar 1943

Frachter wird torpediert

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 7. Februar 1943: Seekrieg Atlantik: 6 Schiffe des schwer gesicherten Geleitzuges SC-118 werden durch das deutsche U-Boot U 402 versenkt. mehr

Kriegstagebuch 6. Februar 1943

P-39 Airacobra der USAAF auf dem Weg zur Startbahn

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 6. Februar 1943: Luftkrieg Pazifik: 26 von 70 japanischen Flugzeugen werden durch 37 alliierte Jäger über Wau (Neuguinea) abgeschossen. mehr

Kriegstagebuch 5. Februar 1943

Aufklärungsphoto Rabaul

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 5. Februar 1943: Luftkrieg Pazifik: Schwerer Angriff von US-Bombern mit Brandbomben auf die Flugplätze bei Rabaul. Seekrieg Schwarzes Meer: Zweiter russischer Landungsversuch bei Noworossisk. 17.000 Soldaten werden bis zum 9. Februar an Land gesetzt. mehr

Kriegstagebuch 4. Februar 1943

Valentine-Infanteriepanzer der Britischen 8. Armee in Ben Gardane

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 4. Februar 1943: Afrika Tunesien: Die Britische 8. Armee überschreitet die Grenze von Libyen nach Tunesien. Luftkrieg Südostasien: B-24 Liberator der Royal Air Force bombardieren die Docks von Rangun. Mittelmeer-Raum: RAF-Nachtbomber verursachen riesige Brände… mehr

Kriegstagebuch 3. Februar 1943

Was die Bomben übrig liesen

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 3. Februar 1943: Luftkrieg Deutschland: 137 RAF-Bomber greifen Köln an und werfen 460 t Bomben ab. Ostfront Südabschnitt: 3 ungarische Generale werden bei Woronesch gefangengenommen. mehr

Kriegstagebuch 2. Februar 1943

Deutsche Kriegsgefangene der 6. Armee nach dem Ende der Schlacht von Stalingrad

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 2. Februar 1943: Ostfront SCHLACHT VON STALINGRAD ENDET: 40.000 deutsche Soldaten kapitulierten im ‘Nord-Kessel’. General Rokossowski nimmt Salutschüsse bei der Siegesparade ab. mehr

Kriegstagebuch 1. Februar 1943

schnelle Minenleger 'Welsham'

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 1. Februar 1943: Seekrieg Mittelmeer: Der britische Minenleger-Kreuzer Welshman wird durch das deutsche U-Boot U 617 vor Kreta versenkt. U 118 legt ein Seeminenfeld in der Straße von Gibraltar, in dem 4 Schiffe sinken… mehr

Kriegstagebuch 31. Januar 1943

Paulus und sein Stab auf dem Weg zur Kapitulation.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 31. Januar 1943: Ostfront Stalingrad: Paulus kapituliert am Kaufhaus am Roten-Oktober-Platz mit den Soldaten im südlichen Kessels. Luftkrieg Mittelmeer-Raum: B-24 Liberator bombardieren Messina, wobei zahlreiche Treffer auf der Fährstation über die Strasse von Messina… mehr

Kriegstagebuch 30. Januar 1943

Göring zum 10. Jahrestag der Machtergreifung

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 30. Januar 1943: Luftkrieg Deutschland: ERSTER ALLIIERTER TAGESANGRIFF AUF BERLIN. 6 Mosquito-Schnellbomber der RAF (1 verloren) fliegen in 2 Wellen ein, um die Reden von Göring und Göbbels zum 10. Jahrestag der Machtergreifung der… mehr

Kriegstagebuch 29. Januar 1943

brennender japanischer Torpedobomber

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 29. Januar 1943: Seekrieg Pazifik: Das gigantische japanische Unterseeboot I-1 wird durch die neuseeländischen bewaffneten Trawler Kiwi und Moa vor Guadalcanal versenkt. 3 US-Kreuzer werden von japanischen Torpedoflugzeugen in der Nähe von Guadalcanal torpediert,… mehr

Kriegstagebuch 28. Januar 1943

Rotarmisten in Stalingrad

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 28. Januar 1943: Luftkrieg Westeuropa: 2 belgische Jagdflieger der RAF werfen belgische Fahnen über dem Zentrum von Brüssel ab. mehr

Kriegstagebuch 27. Januar 1943

Angriffe russischer Infanteristen in den Ruinen von Stalingrad

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 27. Januar 1943: Ostfront Stalingrad: Die Russen beginnen mit den letzten Angriffen auf die zwei großen deutschen Kessel in der zerstörten Stadt. Afrika Ägypten: Churchill trifft in Kairo zu Gesprächen mit Alexander ein. Luftkrieg… mehr

Kriegstagebuch 26. Januar 1943

deutscher Rückzug mit Gerät im Schnee

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 26. Januar 1943: Ostfront Süd-Abschnitt: Russische Truppen erobern Woronesch am Don zurück. Geheimkrieg Großbritannien: Franciscus Johannes Winter, ein 40-jähriger Belgier, wird in Wandsworth (London) hingerichtet. Er ist der dreizehnte Spion, welcher in Großbritannien seit… mehr

Kriegstagebuch 25. Januar 1943

sowjetische Propganda

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 25. Januar 1943: Ostfront In seinem Tagesbefehl gibt Stalin bekannt, daß die Rote Armee innerhalb von 2 Monaten 102 feindliche Divisionen vertrieben hat und 400 km weit vorgestoßen ist. ‘Setzt die Vertreibung der deutschen… mehr

Kriegstagebuch 24. Januar 1943

Tote deutsche Soldaten in Stalingrad

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 24. Januar 1943: Ostfront Stalingrad: Hitler läßt Paulus per Funk übermitteln: ‘Kapitulation ist untersagt . . . die 6. Armee wird ihre Stellungen bis zum letzten Mann und bis zur letzten Patrone halten .… mehr