Überwasserschiffe und U-Boote im 2. Weltkrieg.

Geschichte, Daten und Bilder von Kriegsschiffe aus Deutschland, Italien, Japans, England, USA und Russland aus dem 2. Weltkrieg.

West Virginia 1941 Hawaii WoWs
Amerikanisches Schlachtschiff USS West Virginia und ihr Einsatz im F2P-Spiel World of Warships. Geschichte, Bau, Einsätze, Spezifikationen und Bilder der
3D-Modell eines Liberty-Frachter.
Stückgut-Frachter Liberty-Schiff, welches half die Schlacht im Atlantik zu entscheiden. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken und Bilder. Liberty-Schiff (2.710 Schiffe)
Schlachtschiff King George V
Englische Schlachtschiffe der King George V Klasse: Duke of York, Prince of Wales, Anson, Howe. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder
Bismarck vs Hood
Unternehmen Rheinübung, die letzte Fahrt der Bismarck. Ausführlicher Bericht, zahlreiche Fotos und Video. hier zu Teil I: Entwurf, Spezifikationen, 3D-Modell
Schlachtschiff South Dakota
Schlachtschiffe der amerikanischen South Dakota Klasse und der Einsatz von USS Massachusetts im F2P-Spiel WoWs. Geschichte, Bau, Einsätze, Spezifikationen und
Deutsches U-Boot Typ VII, mit 705 Booten meistgebautes Unterseeboot im Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.
italienische U-Boote
Italienische Sirena, Perla, Adua, Acciaio Unterseeboot-Klassen. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Sirena, Perla, Adua, Acciaio-Klassen. Typ: italienische
italienisches Torpedoboot der Spica-Klasse
Italienische Torpedoboote der Spica-Klasse aus dem 2. Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken und Bilder. Spica-Klasse (32 Einheiten). Typ: Torpedoboot. Geschichte
Britische Schlachtschiffe der Queen Elizabeth Klasse im Ersten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken und Bilder. Geschichte Eine der erfolgreichsten Klassen
Schnellboote (S-Boote) der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsätze, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. S-Boot (Schnellboot) Typ: Motortorpedoboote. Geschichte
3D-Modell Schachtschiff Bismarck
Schlachtschiff Bismarck. Entwurf, Bau und letzte Fahrt des deutschen Schlachtschiffs Bismarck mit Spezifikationen, zahlreichen Fotos und 3d-Modell. Schlachtschiff der Bismarck-Klasse
U-Boot Seawolf
Englische Unterseeboote der S-Klasse aus dem 2. Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder, Video und 3d-Modell. S-Klasse (63 Boote) Typ:
3D-Modell Schwerer Kreuzer Pola (Zara-Klasse).
Italienische Schwere Kreuzer Zara, Pola, Fiume, Gorizia. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Zara-Klasse (Zara, Pola, Fiume, Gorizia)
3d-Modell Victorious
Britische Flugzeugträger Illustrious, Formidable, Victorious, Indomitable. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Illustrious-Klasse (4 Schiffe: Illustrious, Formidable, Victorious, Indomitable).
3D-Modell der HMS Cambeltown
US-Zerstörer der Flush-Deck-Klasse gebaut von 1917 bis 1921. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Glattdeck-Zerstörer (6 Schiffe der Caldwell,
Modell vom Typ IXB
Deutsches Hochsee-Unterseeboot mit großem Fahrbereich Typ IX. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3D-Modell. Typ IX (194 U-Boote) . Typ:
Kreuzer 'Blücher'
Schwere Kreuzer Hipper-Klasse: Admiral Hipper, Blücher, Prinz Eugen. Entwurf, Geschichte, Einsätze, Spezifikationen, Bilder und 3d-Modell der deutschen Kreuzer aus dem
Modell vom Typ XXI.
U-Boot Typ XXI, das erste wirkliche Unterseeboot der Welt. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Hier zum Vorgänger
Fletcher' McNair (DD-680)
Amerikanische Fletcher-Klasse, bester Zerstörer im Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Fletcher-Klasse (119 Schiffe, plus 62
schwerer Kreuzer 'Lützow'
Panzerschiff Admiral Graf Spee und das Gefecht am La Plata. Geschichte, Bau, Einsätze, Spezifikationen und Fotos der deutschen Westentaschen-Schlachtschiffe der

amerikanisches Schlachtschiff
Ein amerikanisches Schlachtschiff feuert eine Salve.
Während der 1920er und 1930er Jahre wurde die Marinerüstung durch eine Reihe von internationalen Verträgen diktiert, die Anzahl, Größe und Bewaffnung der neuen Kriegsschiffe beschränkten. Diese Beschränkungen wurden aufgegeben, als ein neuer Konflikt immer wahrscheinlicher wurde und von 1940 an wurden neue Schiffsbauprogramme auf den Weg gebracht, mit unterschiedlichen Ergebnissen für die verschiedenen Marinen.

Deutschlands grandioser aber nun zu langwieriger Z-Plan zum Bau einer mächtigen Schlachtflotte gab den Weg frei zur Konzentration auf den U-Bootkrieg. Japan fuhr fort mit solch einzigartigen Konzepten wie U-Boote mit Flugzeugen auszurüsten, anstatt mehr nützliche Schiffe zu bauen. England, dessen Überleben von den Atlantik-Konvois abhing, konzentrierte sich auf den Bau von Geleitschiffen. Und die USA schließlich, nachdem man sich auf eine Reihe von Grundmustern festgelegt hatte, bauten diese in Dutzenden und manchmal sogar in Hunderten.

Der 2. Weltkrieg brachte einige tief greifende Veränderungen im taktischen Einsatz der Kriegsschiffe. Flugzeuge und U-Boote wurden der hauptsächliche Gegner der Kriegsschiffe, während die ursprünglich als Kernstücke der Flotten vorgesehenen Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer von den Flugzeugträgern ausgestochen wurden. Seeschlachten wurden in Flugzeug-Reichweiten ausgefochten, ohne das sich die gegnerischen Kriegsschiffe überhaupt zu Gesicht bekamen.

Deutschland machte erstaunliche Fortschritte im U-Boot-Bau, aber zu spät, um noch damit Einfluss auf den Ausgang des Krieges zu haben. Die Notwendigkeit des Schutzes von alliierten Konvois durch Flugzeuge führte dazu, Frachtschiffe mit Katapulten für Flugzeuge auszurüsten. Japan, dessen Trägerflotte in mehreren epochalen Seeschlachten im Pazifik zerstört wurde, baute das mächtigste Schlachtschiff der Geschichte, die unglückselige Yamato.

 italienisches U-Boot auf Feindfahrt
Ein italienisches U-Boot auf Feindfahrt im Atlantik.

Während des 2. Weltkrieges war der entscheidende Faktor die Handelsschifffahrt, der es den USA erlaubte gleichzeitig Krieg in Europa und im Pazifik zu führen und das Überleben Englands sicherte.
Verluste von Kriegsschiffe konnten Probleme bereiten, aber der Verlust von Frachtschiffen konnte katastrophale Folgen nach sich ziehen. Wenn die Verluste die Bauzahlen über einen längeren Zeitraum überschritten hätten, hätte es die Fähigkeit der Alliierten Krieg zu führen verlangsamt, bis hin zu einer möglichen Aufgabe.

Bereits der 1. Weltkrieg hatte gezeigt, dass U-Boote das beste Kriegsschiff für diese Form der Kriegsführung waren. Um so mehr ist es erstaunlich, dass nicht mehr Mittel im Deutschland der 1930er Jahre in ihre Konstruktion gesteckt wurden. Die wenigen, vorhandenen U-Boote verursachten schon schwere Schäden, aber größere Mengen und Bauzahlen gleich von Beginn des 2. Weltkrieges an, hätte die alliierte Fähigkeit zur Abwehr im wahrsten Sinne des Wortes überschwemmt.

Während des 2. Weltkrieges verbesserten die Deutschen ständig die technische Qualität, Bewaffnung und Taktik ihrer U-Boote, während im Gegensatz dazu die Achsen-Partner Italien und Japan überhaupt nichts unternahmen. Italien und Japan hatten schon vor dem Krieg große U-Boot-Flotten und da sie zudem noch Zeit hatten, bevor sie selbst in diesen verwickelt wurden, hätten sie aus den deutschen Erfolgen die richtigen Schlüsse ziehen können. Die italienischen U-Boote stellten sich jedoch als qualitativ wenig herausragend dar und ihre Besatzungen waren schlecht ausgebildet und ebenso wenig motiviert wie die der übrigen Flotte.

 

Japan auf der anderen Seite war dagegen zum äußersten motiviert, aber unflexible Doktrinen, die ihre Wurzeln in der japanischen Gesellschaft und dem Ehrenkodex hatte, spielten den Amerikanern in die Hände. Krieg gegen Handelsschiffe wurde als wenig ruhmvoll und als defensive Aktionen angesehen, während der Angriff gegen Kriegsschiffe ehrenvoll war. Die Tatsache, dass die USA ihre Versorgungslinien weit gestreckt über zwei Ozeane zu sichern hätten – und der gleichzeitige Erfolg der amerikanischen U-Boote gegen Japan – wurde nicht bemerkt oder ignoriert.

Es bestand jedoch letztlich kein Mangel an Opferbereitschaft. Bei der Verfolgung ihrer unterschiedlichen Ziele im U-Bootkrieg verloren die Achsen-Partner zusammen mehr als 950 Boote im Kampf und noch mehr aus anderen Ursachen.